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Das hässlichste Zeichen für LGBT-Rechte

Bild: Joe Burke

In der englischen Großstadt Leeds wurde eine Eisenbahnbrücke zu Ehren der queeren Community in Regenbogenfarben angestrichen - so richtig schön ist sie nicht geworden.

Sowohl die Bahngesellschaft Network Rail als auch die Stadtverwaltung hatten die Initiative des schwulen Bürgers Thomas Wales als Statement für Vielfalt unterstützt. Fertiggestellt wurde die bunte "Leeds Freedom Bridge" rechtzeitig zum Valentinstag.

"Für mich ist es ein leuchtendes Zeichen, das deutlich unterstreicht, dass sich die LGBT-Gemeinschaft nicht länger verstecken muss", feierte Wales seinen Erfolg gegenüber Gay Star News. "Ich kann es kaum erwarten, mit 60 Jahren diese Brücke zu sehen und zu wissen, dass ich sie ermöglicht habe."

Selbst in West Yorkshire scheint sich die Begeisterung über die Regenbogenbrücke allerdings in Grenzen zu halten: Ihre Facebookseite hat bislang nur 71 Likes. (mize)


-w-

#1 Patroklos
  • 19.02.2017, 13:06h
  • Die Regenbogenbrücke sieht trotzdem cool aus und ich wünsche mir sowas auch in Deutschland.
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#2 UeberhauptAnonym
  • 19.02.2017, 15:52h
  • Ich verstehe nicht, was die Leute haben - Regenbogenfarben sehen doch viel schöner aus als nackter, mehr oder weniger rostiger Stahl. Und sie sind auch noch ein Symbol für LGBTQ-Rechte, also nicht einfach nur schön bunt!
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#3 SanottheEhemaliges Profil
  • 19.02.2017, 15:57h
  • Wir sollten jedes noch so kleine Zeichen für LGBT-Rechte feiern, statt es reißerisch-boulevardesk als "hässlich" niederzumachen.

    Dieser Artikeltext ist m.E. auch dazu geeignet, die Gefühle des Initiators zu verletzen, dem das offenbar sehr viel bedeutet, und mit dem ich mich sehr mitfreue.

    Glitzer- und Glamour- Arroganz ist hier definitiv fehl am Platz.
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#4 ursus
#5 stromboliProfil
#6 ursus
  • 19.02.2017, 17:08h
  • Antwort auf #5 von stromboli
  • es ist sowieso eine schöne ideee, gerade brücken als regenbögen zu bemalen. eine doppelte symbolik sozusagen.
    hm, ich hätte hier auch schon eine spezielle brücke im kopf...
    wäre toll, wenn eine neue tradition daraus würde.
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#7 stromboliProfil
#8 ursus
  • 20.02.2017, 14:44h
  • Antwort auf #7 von stromboli
  • in so großen dimensionen habe ich gar nicht gedacht. mir schwebten eher kleine aktionen vor: man sucht sich ein, zwei mitstreiter_innen und ein schmuckes brückchen vor ort und pinselt es (natürlich nur in absprache mit den behörden ;-) ) hübsch an.

    "tausend regenbogenbrücken für deutschland" - das könnte doch eine nette dezentrale mitmach-aktion werden...?
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#9 TuntenUeberwachungsVereinAnonym
  • 20.02.2017, 15:21h
  • Antwort auf #8 von ursus
  • Gebe nur kurz zu bedenken:
    Brücken verfügen in der Regel über eine gewisse Höhe. Und somit über ein gewisses Sicherheitsrisiko beim Einfach-mal-so-Anpinseln.

    Also please: Don't try this at home, kiddies!

    Wenigstens nicht ohne professionelle Absicherung der Pinseler_innen.
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#10 ursus