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Der erste Sling mit Gebetsteppich

Bild: Sven Gutjahr

Wie sich queere Künstler mit türkischen Wurzeln in Deutschland durch die Kulturen schaukeln, zeigt eine neue Gruppenausstellung im Schwulen Museum* Berlin.

Benannt ist die Schau "ğ - das weiche g" nach einem türkischen Buchstaben. "Ein östlicher Laut, der in eine westliche Form schlüpft", nennen die beiden Kuratoren Emre Busse und Aykan Safoğlu den 1928 ins türkische Alphabet aufgenommen Konsonanten - der nie am Wortanfang steht, nie großgeschrieben wird, den vorherigen Vokal lediglich dehnt und in Deutschland fast immer falsch ausgesprochen wird.

Ein Buchstabe, der für Busse und Safoğlu die Situation queerer Migranten gut beschreibt...

Der Sling mit Gebetsteppich, unübersehbarer Mittelpunkt der Ausstellung, stammt von dem Künstler Viron Erol Vert, der damit den unterschiedlichen Umgang mit der "unreinen" (Homo)sexualität in der Türkei und in Deutschland zum Thema macht. Weitere Arbeiten aus der Gruppenausstellung, die noch bis zum 29. Mai zu sehen ist, haben wir in der unten verlinkten Galerie zusammengefasst.

Zu "ğ - das weiche g" hat das Schwule Museum* ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Vorträgen, Gesprächen und Lesungen sowie Performances, Workshops und Filmvorführungen organisiert. (mize)

Galerie:
ğ – das weiche g (6 Bilder)

-w-