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Großer Bahnhof für queere Sichtbarkeit

Das Projekt 100% Mensch präsentiert ab Herbst in deutschen Bahnhöfen die große Kunstausstellung "WE ARE PART OF CULTURE" - Thema ist der prägende Beitrag von LGBTI an der gesellschaftlichen Entwicklung Europas.

Gezeigt werden 30 Porträts von Persönlichkeiten, die die Gesellschaft nachhaltig und positiv verändert haben, darunter Virginia Woolf, Alan Turing, Friedrich II. von Preußen und Selma Lagerlöf. Die Werke werden von national und international bekannten Künstlern wie Ralf König, Robert W. Richards, Gerda Laufenberg oder Anne Bengard speziell für die Ausstellung geschaffen. Drei Beispiele zeigt unsere unten verlinkte Galerie.

Die Eröffnung ist für den 27. September 2017 im Berliner Hauptbahnhof geplant, bis Mai 2019 sollen die Tafeln durch die 20 größten Bahnhöfe Deutschlands wandern. Bis zu 40 Millionen Menschen sollen auf diese Weise erreicht werden. Die Begleittexte werden auf Deutsch, Englisch und Arabisch erstellt.

Direktlink | Video zum Ausstellungsprojekt

Akzeptanz, Respekt, Selbstbewusstsein und der Bruch mit der reduzierenden Opferrolle stehen im Fokus der Ausstellung. Das Projekt 100% Mensch hat zur Finanzierung der Ausstellung ein Crowdfunding gestartet, welches bis Ende April die notwendigen Eigenmittel für eine Förderung durch das Familienministerium und die Bundeszentrale für politische Bildung ermöglichen soll. (cw)

Galerie:
WE ARE PART OF CULTURE (3 Bilder)

-w-

#1 theconvincedAnonym
  • 19.03.2017, 15:31h
  • Grundsätzlich ist das ja eine sehr gute Idee und der Ansatz, über die großen Bahnhöfe möglichst viele Menschen erreichen zu wollen, ist auf jedenfall nachvollziehbar. Trotzdem frage ich mich, ob es nicht auch sinnvoll wäre, diese Ausstellung gerade auch in stukturell schwächeren Gebieten zu zeigen, wo die Repräsentanz grundsätzlich nicht so hoch ist wie in Großstädten. Ich denke hier könnte sie einige zum Nachdenken anregen. Problematisch finde ich auch, dass (zumindest nach Stand des Videos) die Ausstellung Thüringen und Sachsen-Anhalt überhaupt nicht besuchen wird. Hier könnte die Ausstellung vielleicht sogar noch mehr wirken, als in manch anderer reizüberfluteten Großstadt. Trotzdem, tolle Sache.
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