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Das staatliche Mobbing des Jungen im Kleid

  • 25. März 2017, noch kein Kommentar

Das Kinderbuch "Jacob's New Dress" sollte an Grundschulen in North Carolina zur Akzeptanz nicht genderkonformer Jungen und Mädchen beitragen - jetzt haben es die Behörden verboten.

Nach einem Bericht der "Washington Post" sollte das 2014 erschienene Buch von Sarah und Ian Hoffmann in allen ersten Klassen des Schulbezirks Charlotte-Mecklenburg zum Einsatz kommen, um Vielfalt, Toleranz und Mobbing zu thematisieren. Nach Protesten LGBTI-feindlicher Gruppen, die vor einem Angriff auf "traditionelle Familienwerte" warnten, und der Intervention von Abgeordneten der Republikaner machte die Schulbehörde jedoch einen Rückzieher.

"Jacob's New Dress" erzählt von einem Jungen, der sich in der Schule als Prinzessin verkleidet und deshalb von Mitschülern gehänselt wird. Doch weil Jacob sich in Hosen einfach nicht wohlfühlt, näht er sich schließlich mit Unterstützung seiner Eltern selbst ein Kleid. Das Autoren-Ehepaar ließ sich bei der Geschichte von seinem eigenen, nicht genderkonformen Sohn inspirieren.

"Der Vorfall zeigt, wie sehr das Buch gebraucht wird", meinte Ian Hoffman gegenüber dem "Charlotte Observer". In Deutschland ist das englischsprachige Kinderbuch ab 11,27 Euro bei amazon.de erhältlich. (mize)



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