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Kein Platz für Transphobie!

  • 09. April 2017, noch kein Kommentar

Rund zwei Wochen lang machte der sogenannte Free Speech Bus in den USA Stimmung gegen Transsexuelle - in New Haven wurde er von einem passenden LKW aus der Stadt gejagt.

"Transphobie raus aus CT [Connecticut, d. Red.]", hieß es auf der Plane des Mietlasters, der in der vergangenen Woche eine friedliche Verfolgung aufnahm. Eine passende Antwort auf den orangefarbenen Bus, der die Existenz von Transsexualität einfach negierte: "Es ist Biologie. Jungs sind Jungs... Und sie werden es immer sein. Mädchen sind Mädchen... Und sie werden es immer sein", stand auf seinen Seiten. "Man kann das Geschlecht nicht verändern. Respektiert alle."

Der "Free Speech Bus" wurde nach spanischem Vorbild von der "International Organization for the Family" und der "National Organization for Marriage" organisiert (queer.de berichtete). Beide sind der religiösen Rechten zuzuordnen und werden von der Bürgerrechtsorganisation "Southern Poverty Law Center" als Hassgruppen bezeichnet.

In allen Städten, in denen der Anti-Trans-Bus Station machte, kam es zu Protesten. Bereits zum Start in New York wurde er mit dem Spruch "Trans Liberation" besprüht und musste nach Beschädigungen zur Reparatur. In Philadelphia hisste die Stadt zur "Begrüßung" am Rathaus die Transgender-Flagge, Demonstranten riefen "Schämt euch!".

Unbekannte Programmierer kreierten sogar ein kostenloses Videospiel, in dem man seine Wut über den "Hate Speech Bus" symbolisch auslassen kann. (mize)


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