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BVB setzt starkes Zeichen gegen Homophobie

Bild: Borussia Dortmund

Beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt hat Borussia Dortmund am Samstag mit einem großen Banner auf der Haupttribüne und Eckfahnen in Regenbogenfarben ein deutliches Statement gegen Lesben- und Schwulenfeindlichkeit gesetzt.

Als Stadionsprecher Norbert Dickel das Motto verkündete, applaudierten die Fans. Viele Anhänger haben bei der Aktion mitgewirkt. So gab es in Kooperation mit "ballspiel.vereint" auch Transparente, auf denen "Sexualitat? Alles was zählt ist Mentalität" stand. Weitere Banner richteten sich gegen Rassismus. (cw)


-w-

#1 sanscapote
  • 16.04.2017, 09:08h
  • ......und nun outen sich die schwulen Spieler und Funktionaere??

    Nein? Wieder eine Chance verpasst, liebe Spieler, Ersatzspieler, Schiedsrichter, Trainer, Funktionaere. Dabei wurd Euch das Outen quasi vor die Fuesse gelegt aehh vor Augen gefuehrt.

    Es haette der Abend so schoen enden koennen - in Brueder- und Schwesterlichkeit - und sogar die Medien haetten darueber schreiben koennen.

    Es waere an diese Abend ein wunderbares Zeichen gewesen, dass das Banner nicht nur die Zuschauer, sondern alle im Stadion betrifft.

    Aber wieder vertan.
    Haben den alle Schwulen im deutschen Fussball nur Wadeln, aber keine Eier in der Hose?
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#2 MinistepsAnonym
  • 16.04.2017, 11:09h
  • Hi,
    ich würde da jetzt nicht gleich so "Draufhauen".
    Es wurden Transparente gezeigt die politisch Stellung beziehen und ihren Fans und den Fans dieses Sports eine gerechtere Haltung gezeigt.
    Das bereitet - die Reaktionen bestätigen dies - den Boden, dass sich (bald) Fußballer_innen outen können.
    Wer ein bisschen in den sozialen Medien unterwegs ist und ein bisschen Feingefühl hat, erkennt sofort den Wert einer solchen Aktion.
    Man muss die Fans doch mitnehmen, sehen wie sie sich dazu positionieren, dann kann man einschätzen wie kritisch ein Outen heute im Fußball noch ist.
    Für mich, die Fußball nicht sonderlich mag - insbesondere wegen der Haltung vieler "echter" Fußballfans vor zwanzig und mehr Jahren und der Kultivierung eines gewissen exklusiven Clubs der Männlichkeit - ist das ein sehr sehr schönes Zeichen - insbesondere die positive Reaktion des Publikums darauf.
    Das Outen kommt dann bald "wie von selbst", und vielleicht ist es _irgendwann_ auch gar nicht mehr nötig, weil es einfach gesellschaftlich akzeptiert ist und der Unsinn in dieser - aus welchen Gründen auch immer favorisierte - einen Gleichung "M+F=Paar" als einzig mögliche nur noch ein bedauernden Lächeln wert ist.
    Doch wie geschrieben : Schritt für Schritt (oder wer es "modern" ausgedrückt haben möchte "Step by Step")
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#3 Patroklos
  • 16.04.2017, 13:36h
  • Für Borussia Dortmund war es keine schöne Woche und hoffe, daß die Täter, die den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus verübten, so schnell wie möglich gefaßt werden.

    Die Aktion gegen Homophobie beim gestrigen Spiel gegen Frankfurt war super!
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#4 Der MarktAnonym
#5 johannbAnonym
  • 17.04.2017, 10:54h
  • Tolle Aktion zu einem Zeitpunkt, der beeindruckt! Respekt und Hochachtung ist euch gewiss!
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#6 SolidarischeHeteAnonym
  • 17.04.2017, 11:21h
  • Antwort auf #1 von sanscapote
  • Hallo. Ich verstehe dein Posting nicht. Findest du die Aktion nicht gut, da sie nur mit Outings in Verbindung gut wäre? Zumal in der Geschäftsstelle, auch in mindest einer mir bekannten hohen Postition, Menschen arbeiten, die offen Homosexuell sind.
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#7 sanscapote
  • 18.04.2017, 13:36h
  • Antwort auf #6 von SolidarischeHete
  • Was auf dem Banner steht, finde ich gut.
    Die Reaktion finde ich Sch...... .
    Weshalb? Weil eine vielleicht einmalige Chance versaeumt wurde.

    Auf dem Banner steht "Gemeinsam gegen Homophobie".
    Da steht "gemeinsam".
    Aber klammheimlich ziehen die schwulen Fussballspieler auf dem Feld den Schwanz ein und ueberlassen das "gegen Homophobie" den Zuschauern.
    Das ist feige.
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