Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?1912

Großer Wirbel um Griff in den Schritt

Nach einer Beschwerde von Eltern, der Aufforderung eines Ordnungsamtsmitarbeiters und einem anonymen Drohbrief entfernte ein Kölner Galerist die Fotomontage "Musenkuss" von Alexis Derchain dauerhaft aus seinem Schaufenster.

Auf dem Selbstporträt ist der Künstler gleich zweimal zu sehen: Von hinten fasst er sich in seinem Atelier selbstverliebt in den Schritt. Das Bild ist Teil der im Mai eröffneten Gruppenausstellung "Das Selfie-Projekt" in der Galerie Rolf Hartung in der Nähe des Kölner Heumarkts. Wer die Fotomontage sehen will, muss nun das Ladenlokal betreten.

Er sei "fassungslos", kommentierte Alexis Derchain den Vorfall laut "Express". Auch Ausstellungsorganisator Peter Mück vom Projekt "crossart international" zeigte sich entsetzt: "Hier wird die Freiheit der Kunst mit Füßen getreten. Der Künstler hatte nicht die Absicht zu provozieren, vielmehr wird in dem Selbstporträt die existenzielle Dimension des Künstlers zum Ausdruck gebracht."

Mück erinnerte zudem daran, dass es in dem Kölner Veedel noch ganz andere Läden gebe. Nur 200 Meter entfernt befinde sich "einer von zahlreichen Gayshops, in dessen Schaufenster allerlei Sexspielzeug wie Peitschen, Nietenarmbänder und Pornos zu sehen sind". (cw)

Direktlink | Video über die Ausstellung "Das Selfie-Projekt"


-w-

#1 FredinbkkProfil
  • 18.06.2017, 17:45hBangkok
  • HIIIIILFE ,schuetzt die Kinder ,
    ich lach mich krank....

    Ordnungshueter und Eltern, welche nicht mitbekommen was sich ihre Ableger auf den Smartphones ansehen...

    einfach laecherlich.....
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FredinbkkProfil
  • 18.06.2017, 17:57hBangkok
  • in jedem zweiten Krimi bei ARD und ZDF,wird geschnackselt, dass drei Stockwerke hoeher der Kronleuchter von der Decke faellt.....

    aaaaber hetro ...das ist was andres...

    da ist keiner um die Kinder besorgt...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 MarcAnonym
  • 18.06.2017, 19:32h
  • Wären auf dem Bild zwei Frauen zu sehen oder eine heterosexuelle Variante mit Männlein und Weiblein, hätte es diesen Aufstand nicht gegeben, wetten?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 JadugharProfil
  • 19.06.2017, 08:20hHamburg
  • Antwort auf #3 von Marc
  • Da braucht man gar nicht zu wetten, das ist zu hundert Prozent sicher! Seit Jahrhunderten sind heterosexuelle Darstellungen, künstlerische Akte als Kunst etabliert. Ich erinnere mich an uralte Bilder und an eines, wo eine Dame die Brustwarze einer anderen Dame greift! Da geht keiner auf die Barrikaden!
  • Antworten » | Direktlink »