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Das schwulste Gemälde der Welt

Pünktlich zum World Pride in Madrid hat das Museum Thyssen-Bornemisza das Bild "Der Tod des Hyacinth" restaurieren lassen - das weltbekannte Werk des venezianischen Barockmeisters Giambattista Tiepolo ist ein wichtiges Zeugnis schwuler Kunst.

Das vor über 260 Jahren entstandene Bild aus dem Jahr 1752 zeigt den sterbenden Liebhaber des Gottes Apollon. Das Werk war von dem homosexuellen deutschen Grafen Wilhelm Friedrich Schaumburg-Lippe in Auftrag gegeben worden - zur Erinnerung an dessen spanischen Lebenspartner, der ein Jahr zuvor starb.

Während Hyacinth angeblich ums Leben kam, nachdem Apollon ihn unabsichtlich mit einem Diskus getroffen hatte, ist auf dem Gemäde von Giambattista Tiepolo ein Tennisschläger zu sehen. Der Adlige aus Deutschland war der Überlieferung zufolge ein begeisterter Tennisspieler.

Zum World Pride in Madrid, dessen Höhepunkt die Parade am 1. Juli ist, bietet das Museum Thyssen-Bornemisza außerdem die Sonderführung "Amor diverso" zu 15 Gemälden mit queerer Geschichte an. (cw)


-w-

#1 goddamn liberalAnonym
#2 ZilpZalpEhemaliges Profil
  • 29.06.2017, 23:33h
  • Barockmeisters Giambattista Tiepolo ist ein wichtiges Zeugnis schwuler Kunst

    Was für ein Blödsinn !

    Dieses Schicksal können wohl sowohl die Heten als auch die LGBTI teilen.

    Allerdings kann ICH die Schmerzen, die Sehnsucht des Verlustes und auch die Reaktion auf dieses unfaire Leben durchaus nachvollziehen.
    Volker und ich waren nahezu 2 Jahre verheiratet, verpartnert, achLeckmichamArsch, wir liebten uns so sehr und da kommt so ein LKW-Fahrer und macht das, was sie so häufig machen: er übersieht das StauEnde.
    Mein Schmerz hätte mich alle Bilder der Welt malen lassen, wenn ich das Geld gehabt hätte, nur um

    Das Leben ist nicht fair
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#3 goddamn liberalAnonym