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Rosa Punkt mit Regenbogen: So geht CSD in Singapur!

In Singapur versammelten sich am Samstag rund 20.000 Menschen in pinkfarbenen Outfits und mit bunten Laternen zum neunten "Pink Dot"-Aktionstag im Hong Lim Park - erstmals war Ausländern die Teilnahme verboten.

Trotz weiterer Schikanen der Regierung feierte die LGBTI-Community des südostasiatischen Stadtstaats ihre Variante des Christopher Street Days erfolgreich mit Picknicks, Konzerten, Spielen, Show- und Redebeiträgen. Mit dem Sänger Nathan Hartono, der Paralympics-Siegerin Theresa Goh und dem Schauspieler Ebi Shankara hatten die Veranstalter drei in Singapur prominente Botschafter für "Pink Dot" gewinnen können.



Der Name ist eine bewusste Anspielung auf Singapurs Spitznamen "Little Red Dot" - auf Weltkarten wird der flächenmäßig kleinste Staat Südostasiens nur als kleiner roter Punkt verzeichnet. Im sogenannten Speaker's Corner des Hong Lim Parks wurde mit Hilfe der Farben und Leuchten ein weithin sichbares Zeichen gegen Homophobie gesetzt. Erstmals wurde in der Mitte der Menschentraube zusätzlich ein Regenbogen inszeniert.



In Singapur stehen auf homosexuelle Handlungen offiziell noch immer bis zu zwei Jahre Haft. Das Gesetz, das allerdings kaum angewandt wird, geht auf die britischen Kolonialherren zurück, die das Land bis 1963 regierten. (cw)

Facebook / Pink Dot SG | Der Moment des Erleuchtens


-w-

#1 TiimAnonym
  • 03.07.2017, 20:56h
  • Super Sache.

    War selber 2x beim pink dot dabei und die Stimmung ist immer super. Reichlich Wachstum erlebt dieses Event die letzten Jahre...

    Bitte mehr davon.
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#2 FckafdAnonym
  • 03.07.2017, 22:12h
  • Tolle Aktion!
    Aber "erstmals war Ausländern die Teilnahme verboten"
    Weiß jemand wieso?
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