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LGBTI-Community ehrt Wowi und Hape

Bild: Dietrich Dettmann / Fresh

Im Rahmen des CSD Duisburg zeichnete der Verein DU Gay e.V. Berlins ehemaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit mit dem Akzeptanzpreis aus - der zweite, leider verhinderte Preisträger Hape Kerkeling schickte ein hochpolitisches Grußwort.

Die Auszeichnung "Die Brücke der Solidarität in Gold für das Lebenswerk" nahm der SPD-Politiker, der sich 2001 mit dem Satz "Ich bin schwul, und das ist auch gut so" geoutet hatte, am Freitag bei einer Gala im neuen Intercityhotel Duisburg entgegen.

Hape Kerkeling, der vom DU Gay e.V. mit der "Brücke der Solidarität 2017" geehrt wurde, gratulierte Wowereit in seinem Grußwort und wünschte ihm "Glück auf!". Darüber hinaus begrüßte der Entertainer die Öffnung der Ehe und forderte als nächsten Schritt die Aufnahme eines Diskriminierungsverbots aufgrund der sexuellen Orientierung in das Grundgesetz.

"LGBT-Rechte besitzen in Kanada und Südafrika Verfassungsrang", schrieb Kerkeling. "Deutschland spielt diesbezüglich bedauerlicherweise immer noch in der 2. Liga - mit Ländern wie Albanien und der Türkei." (mize)


-w-

#1 Xavier MajoryAnonym
  • 23.07.2017, 11:15h
  • Der kann ja gerne mal in Südafrika händchenhaltend durch die Strassen laufen, wenn das dort so toll ist mit der rechtlichen Situation.

    Und zwar nicht in einer Gated Community, sondern im öffentlichen Raum.

    Viel Erfolg!
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#2 MarcAnonym
  • 23.07.2017, 11:35h
  • Antwort auf #1 von Xavier Majory
  • Das kannst auch du gerne mal tun - und zwar hier in Deutschland, auf Wurstmarkt, Oktoberfest oder Wasen.

    Was bezweckst du mit deiner "Geh doch nach drüben!"-Attitüde? Glaubst du, weil es irgendwo auf der Welt schwierig(er)e Lebensumstände für LGBTQ gibt, sollen die hier ansässigen froh sein, dass man sie nur selten tätlich angreift und aufhören, berechtigte Forderungen zu stellen??
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#3 Patroklos
#4 LangzeitgedächtnisAnonym
  • 24.07.2017, 14:38h
  • Man höre, staune und glaube es kaum: Eine queere Auszeichnung für den bekennenden Katholen Wowereit, der als Regierender von Berlin seinen damaligen Lebenspartner nicht auf die Festveranstaltung mitgenommen, sondern zu Hause gelassen hat "aus Rücksicht" auf den Hassprediger Ratzinger.

    So eine aberwitzige Preisträgerwahl ist dann wohl auch nur bei den Katholen in Duisburg möglich. Oder in Köln.
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