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Kämpft eine queere Brigade in Syrien gegen den IS?

Das Magazin "Newsweek" hält dieses Foto für echt: Vor zerstörten Gebäuden im syrischen Rakka posieren queere Kämpfer gegen den "Islamischen Staat" - mit Regenbogen- und rosa Kalaschnikowfahne.

Zwei weitere Personen halten ein großes Transparent mit der Aufschrift "These faggots kill fascists" (Diese Schwuchteln töten Faschisten) sowie dem Namen der bislang unbekannten Brigade.

Twitter / IRPGF

Die Abkürzung TQILA - ausgeprochen: Tequila - steht für "The Queer Insurrection and Liberation Army" (Befreiungsarmee des queeren Aufstands). Sie soll eine Unterabteilung der Internationalen Revolutionären Volksguerilla-Kräfte (IRPGF) sein, einem Zusammenschluss von Anarchisten und Autonomen aus dem westlichen Ausland, die in Nordsyrien dabei mithelfen wollen, einen eigenen kurdischen Staat zu errichten.

TQILA sei die Antwort auf die gezielte Ermordung schwuler Männer durch den "Islamischen Staat", heißt es in einem ebenfalls auf Twitter veröffentlichten Manifest der queeren Brigade.

Twitter / IRPGF

Während das US-Magazin "Newsweek" einen angeblichen TQUILA-Sprecher mit den Worten zitiert "Viele unserer Genossen gehören zur LGBT*QI-Community. Wir kämpfen bereits in Rakka", äußern zahlreiche Syrien-Experten Zweifel an der Existenz der Regenbogentruppe. Die IRPGF sei für reine PR-Stunts bekannt, schrieb das Magazin "VICE" bereits im April.

Ein schönes Bild des Tages gibt der vermutlich inszenierte LGBTI-Widerstand gegen den "Islamischen Staat" aber allemal her! (cw)


-w-

#1 wiking77
  • 25.07.2017, 17:17h
  • ... mir scheint das sind Fake-News. Unglaubwürdig, dass es in der sog. Freien Syrischen Armee, in der Nusra-Front oder im Islamischen Staat eine "queere" Brigade bzw. Kampfeinheit gibt. Wunschdenken?

    Bestenfalls könnte es sowas geben in der legalen Syrisch-Arabischen Armee, aber auch das ist nicht sonderlich glaubwürdig, denn selbst die liberalen Alawiten und syrischen Christen, die treu zum Präsidenten stehen, sind wohl für unsere Begriffe schwerlich "gayfriendly"!
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#2 goddamn liberalAnonym
#3 inbetweenAnonym
  • 25.07.2017, 20:02h
  • Na ja..man kann jetzt darüber streiten, ob dies fake news sind oder nicht ..aber definitiv es gibt noch
    die andere seite von gay kultur und es sind NICHT WENIGE.
    Viele von ihnen ,ziehen mit, mit der heutigen MODERNEN GAY KULTUR , wo anal sex und homo ehe die dominanten weichen stellen weil sie zumindestens wohl doch etwas freiheit und lebensraum bietet aber viele fühlen nicht wohl dabei und es entspricht nicht ihrer natur sich in diesen gesellschaftlichen parametern wohlzufühlen.
    Das bedeutet nicht das sie weniger schwul sind als ihre modernen counterparts aber dies ist nicht das, was sie unter befreiung und gleichberechtigung vorstellen.
    Zu erkennen gibt man sich natürlich auch nicht weil man dann sofort als schwerer fall interner homophobie abgestempelt wird ..also doppelte diskriminierung ,von der der hetero seite weil man schwul ist und von der homo seite noch dazu weil man die dominanten kultur weichen der modernen homo kultur ablehnt.
    Einige rebellieren und verirren sich dabei in politisch pseudo rechte strukturen, die aber letztendlich nichts anderes sind als monotheistisch christliche fabrikationen rechter gesinnung.

    Das aber dieses wichtige segment, schwuler freiheitsbewegung, auch irgendwann einmal seinen emanzipatorischen weg gehen wird und seinen gültigkeits stempel der modernen gay kultur aufdrücken wird, steht ausser frage.
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#4 wiking77
  • 25.07.2017, 20:55h
  • ... wenn das nur ein Gag, ein Fake ist (vielleicht gar von West-Touristen), dann ist es ein Rohrkrepierer, weil es verhöhnt eigentlich die schwulen Opfer des IS und der Nusra-Front.
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#5 TheDadProfil
  • 25.07.2017, 20:58hHannover
  • Antwort auf #1 von wiking77
  • ""... mir scheint das sind Fake-News. Unglaubwürdig, dass es in der sog. Freien Syrischen Armee, in der Nusra-Front oder im Islamischen Staat eine "queere" Brigade bzw. Kampfeinheit gibt. Wunschdenken?""..

    Dir muß man immer mal wieder erklären, der "islamische Staat" ist kein Staat mit einem Territorium, sondern eine Idee einer Gruppe von Terroristen..

    Deshalb KANN es auch nichts ""im Islamischen Staat"" geben, und schon gar keine Queere Armee die gegen die Terroristen kämpft..

    Oder wie es schon so schön im Artikel heißt :
    Queere Kämpfer kämpfen GEGEN den "Islamischen Staat"..

    Womit wir beim nächstem Blödsinn wären..
    Der "Al-Nusra-Front"..

    Auch diese ist eine Vereinigung von Terroristen..

    Wie zum Henker kommt man auf die Blödsinnige Idee in dieser "Al-Nusra-Front", also bei den Terrorosten, gäbe es so etwas wie eine Queere Kompanie ?

    Willst Du die Artikel nicht genau lesen, oder was genau macht es Dir unmöglich sie genau zu lesen ?

    ""Bestenfalls könnte es sowas geben in der legalen Syrisch-Arabischen Armee,""..

    Was für ein Schwachsinn..

    Wieso sollten Queere Kämpfer gemeinsame Sache mit einem Diktator wie Assad machen, der sie verfolgen läßt ?

    Mehr noch als die "christlichen Syrer" (wer auch immer das sein sollte) und die Kurdischen Kämpfer, die man hier in der BRD immer noch als Angehörige einer verbotenen Partei verhaftet und verurteilt, stehen Queere Kämpfer mit Sicherheit zwischen allen Fronten..
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#6 wiking77
  • 25.07.2017, 22:04h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Dir muß man immer mal wieder erklären, der "islamische Staat" ist kein Staat mit einem Territorium, sondern eine Idee einer Gruppe von Terroristen..

    ooch Schatzel: Das Thema habe ich durch! Natürlich ist der IS ein Staat. Zwar ein Terrorstaat wie seinerzeit Hitlerdeutscshland oder Stalins Sowjetunion oder Pol Phots Kambodscha, aber ein Staat. Er hat ein Staatsvolk: die Kämpfer bzw. die Terroristen (je nach Lesart) mit Ihren Familien (Kinder, Ehefrauen, Zweitfrauen, jesidische Sklavinnen etc.), sie haben ein Staatsgebiet (nämlich die Territorien, die sie kontrollieren und dort Hoheitsgewalt (Polizeigewalt, Rechtsprechung durch Scharia-Gerichte, Betreiben von Koranschulen, Finanzverwaltung, Soziale Fürsorge, Grenzwacht, Meldewesen, ja man muss einem Einwanderungsverfahren unterzogen werden, mit Fragebögen und allem drum und dran, etc., ) ausüben und damit wären wir bei dem dritten Kriterium eines Staates, die Staatsgewalt. Dass diese Brüder nicht UNO-Mitglieder sind und bei der WHO dürfte nicht das entscheidende Kriterium sein, dass sie ein Staat, mindestens ein staatsähnliches Gebilde sind. Freilich schrumpft derzeit dieser Staat (kann sich aber wieder ändern). Auch wenn der EU-Häuptling Juncker oder der Donald aus dem Weißen Haus die nicht anerkennen, die Kriterien für einen Staat erfüllen sie.

    Ich glaube auch kaum, dass die islamistische Freie Syrische Armee (ein vom Westen aufgebauter Popanz) so ein Schwulen-Batallion hat. Wer steht also hinder dieser Regenbogen-Geisterarmee. Oder ist's doch ein Werbe-Gag, ein Fake?
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#7 anonymaAnonym
  • 26.07.2017, 04:35h
  • Bei den basisdemokratisch Organisierten Einheiten bzw. in dem basisdemokratisch Organisierten Gebieten der Kurden und mit ihnen Verbündeten ist das durch aus denkbar. Dort sind auch Männer und Frauen gleichberechtigt und stehen gemeinsam unter Waffen. Die Frauen übrigens auch um auch nach dem Konflikt ein Wörtchen mitzureden. Basisdemokratische Selbstverwaltung dürfte auch der Grund für das militärische Vorgehen der Türkei gegen die eigene Bevölkerung in den Kurdengebieten der Türkei sein ...
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#8 wiking77
  • 26.07.2017, 06:43h
  • Antwort auf #7 von anonyma
  • dieser Kurden-Hype hier ist schon sonderbar. Die meisten Kurden gelten nicht unbedingt als liberal und demokratisch. Die meisten Ehrenmorden in der Türkei erfolgen nicht am Bosporus, sondern in den Kurdengebiet.

    Das ganz mit der "queeren" Brigade ist ein Schabernack.
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