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Lieber nackt als im Pelz!

Mit Loiza Lamers und Benjamin Melzer wirbt die Tierschutzorganisation PETA erstmals mit zwei trans Models für pelzfreie Bekleidung.

"Transform you wardrobe: Don't wear fur!", heißt es auf dem neuen schwarz-weiß Poster, auf dem die Gewinnerin von "Holland's Next Top Model" und der Coverstar der deutschen "Men's Health" komplett nackt zu sehen sind - passend zum PETA-Motto "Lieber nackt als im Pelz".

"Die Haut eines gequälten Tieres zu tragen, das mit einem Stromschlag getötet, erschlagen, ersoffen oder lebendig gehäutet wurde, ist gruselig und grausam", erklärte Lamers. "Es gibt so viele pelzfreie Bekleidungsmöglichkeiten", ergänzte Melzer. "Man kann problemlos einen 'Killer-Look' haben, auch ohne Tiere zu töten."

Vom PETA-Shooting mit Modefotograf Ray Depatti wurde auch ein Behind-the-scenes-Video veröffentlicht. (cw)


-w-

#1 OrthogonalfrontAnonym
  • 02.08.2017, 10:54h
  • PETA nervt extrem und will jetzt auch noch Trans* vereinnahmen. Würde ich ja radikal ablehnen.
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#2 Homonklin44Profil
  • 02.08.2017, 12:28hTauroa Point
  • Von PETAbekomme ich häufig Petitionsanfragen, bin da allerdings auch nicht bezirzbar, da ich öfter schon mitgekriegt habe, dass sich die Organisation nicht an Fakten hält, und Berichte teilweise stark überdramatisiert.

    Vielleicht steckt da die Bewegung der militanten, missionarischen Veganer dahinter. Tierschutz finde ich in einigen Aspekten zwar cool, aber dann die synonyme Gegnerhaltung gegen neue Technologien wie Genetical Engineering, Kulturen-Fleisch, selektiv gesteuertes Wachsenlassen ect., die der "Tierqual" Abhilfe schaffen könnten, wieder unverständlich.

    Für Pelz-Fetischisten ist das natürlich verdammend, wenn die etwa auf Kunstpelz nicht fliegen.

    Als Lederfetischist könnte ich zwar auch mit Kunstleder leben, sehe mich aber deswegen, weil Leder als Nebenprodukt der Fleischer-Industzrie sowieso liegen bleibt, auch dazu nicht gedrängt.

    Pelze könnte man natürlich schonender gewinnen, indem man die dafür gezüchteten Tiere anständig tötet. Mit all dem Geld, das für Nerzmäntel und Zobel ausgegeben wird, wäre das von der reinen Gewinn-Aufrechnung auch vielfach möglich. Bis man Pelze aus differenzierten Stammzellkulturen dem Bedarf entsprechend heranwachsen lassen kann, ohne das Tier dafür zu brauchen, dauert das bei unseren Ethikblockierern wahrscheinlich noch 200 Jahre. Ebenso, was die Massenproduktion von Muskel-Kulturfleisch angeht, wofür man vom Tier lediglich noch Zellproben bzw. embryonales Material für Nährlösungs-Biokultivatoren hernehmen könnte. Bisher utopisch, wäre aber eine Lösung für sämtliche Schlachttierphobiker und auch die Pelz-Ablehner.
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#3 CumulonimbusAnonym
  • 02.08.2017, 13:38h
  • Antwort auf #1 von Orthogonalfront
  • Achja. Die Orthogonalfront.

    Taucht immer auf, wenn es um Transfrauen geht, aber beschwert sich über Vereinnahmung von PETA?

    Interessant. PETA dürfte dich doch eigentlich gar nicht interessieren.

    Nein, dein Problem ist. Eine Transfrau und ein Transmann NACKT. IN DER ÖFFENTLICHKEIT. OH GOTT.

    Mit "vereinnahmt" meinst du, dass du denkst, dass sie von sich aus gar nicht da wären. Dann würden sie in ihren von Cismenschen zugelassenen Selbsthilfegruppen verschimmeln, wo sie "hingehören". Dort, wo sich die "Mehrheit" der normalen "Transpersonen" befindet.

    Ja ne, is klar. Bist ja nur neidisch, dass du von diesen komischen "selbstbewussten" Transfrauen überholt wirst, was ja gar nicht. Sind ja aus dem Ausland - puh, der Tag ist gerettet.
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#4 CumulonimbusAnonym
  • 02.08.2017, 13:42h
  • Antwort auf #1 von Orthogonalfront
  • Achja,

    im Übrigen verdeutlicht dein Post wieder mal, das du trans* vereinnahmst. Indem du sagst, das stünde trans nicht zu, denn du legimierst das nicht.

    Dir passt nicht, dass sich Loiza hier selbst als Transfrau dazu äußert. Sie spricht für die Körper von trans und was das ist.

    Du äußerst nur wieder deine Transmisogynie. Nicht zum ersten Mal.
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#5 Andy2Anonym
  • 02.08.2017, 14:22h
  • Ein schönes Plakat für ein wirklich lobenswertes Thema.

    Ich selbst bin auch kein großer PETA-Fan, aber ich setze mich für Tierrechte ein. Man kann über PETA vieles denken und ich spende inzwischen auch nicht mehr für sie, weil ich finde, dass sie mit den Spendengeldern nicht besonders effektiv umgehen. Nichts desto trotz leisten sie gute Öffentlichkeitsarbeit. Das fängt schon mal damit an, dass fast jeder PETA kennt.

    Und eine Kampagne GEGEN Pelz ist nun wirklich sinnvoll, da es sich bei Pelz um ein reines Eitelkeitsprodukt handelt.
    Wer so etwas unbedingt tragen will, kann sich Kunstpelz besorgen.
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#6 Hantewi
  • 02.08.2017, 15:14h
  • sorry guys - you are off-topic...

    ...the topic is not "PETA"...

    ...the topic in the article is TRANS VISIBILITY!

    Wir sind hier. Wir waren schon immer hier und wir bleiben. Wir gehen nicht weg. Wir sind ganz viele. Get used to it.

    Loiza sagt genau das. Sie sagt, seht her, uns gibt es, seht uns an. Wir sind schön.

    Das sind wir alle.

    Das Thema ist "Stolz". Transpride.

    Loiza sagt das selbstbestimmt und nicht "vereinnahmt" (lol).

    ...Wieso werden uns nur immer selbstbestimmte Äußerungen abgesprochen...?

    ...so viele Fragen...

    T is magic!

    enjoy
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#7 SanottheEhemaliges Profil
  • 03.08.2017, 06:31h
  • Antwort auf #6 von Hantewi
  • War doch klar, dass hier gleich wieder ein Shitstorm gegen Tierrechtler_innen losgeht.

    Merkt Ihr eigentlich nicht, dass es langsam immer unerträglicher wird?

    Statt gemeinsam für die Rechte und Emanzipation einer LGBT*IQ-Community einzutreten und in möglichst positiver Art und Weise zusammenzuarbeiten, wird sofort losgehetzt, sobald das kleine, engstirnige Weltbild auch nur einen Hauch aus den Fugen gerät.

    Es darf keine Tierrechtler_innen geben, keine Migrant_innen, keine PrEP-Nutzer auf Kosten der Solidargemeinschaft - es darf, noch viel mehr, überhaupt keinerlei Solidargemeinschaft(en) irgendwelcher Art mehr geben, weil jede_r gefälligst nur auf seinen_ihren eigenen Vorlieben und egoistischen Interessen herumpocht.

    Statt ein Portal für Freiheit und gutes Leben zu sein, geht Queer.de in den Kommentaren zunehmend an Hetze und Hass kaputt und liegt damit vollstens im gesellschaftlichen Mainstream.

    Bloß keinen Millimeter über den eigenen Tellerrand hinaus sehen. Bloß keinen Millimeter von der eigenen Egozentrik abweichen. Es könnte ja mal etwas zu Gunsten von jemand Anderem sein als einem selbst.

    Wir leben in einer Neid-Missgunst-und-Hass-ist-geil-Gesellschaft und entblöden uns nicht, all diesen ekelhaften Dreck regelmäßig in vollstem Umfang hier auszukotzen, statt uns GEMEINSAM (!!!!!) darauf zu konzentrieren, was uns ALLE weiterbringt.

    Fucking Neoliberalismus und seine katastrophalen soziologischen Auswirkungen.
    Zum Erbrechen.
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#8 OrthogonalfrontAnonym
  • 03.08.2017, 12:01h
  • Antwort auf #4 von Cumulonimbus
  • Mir ist VÖLLIG egal, WER für Peta wirbt. Peta ist scheiße, daher ist Werbung für Peta scheiße. Das als große Trans* Errungenschaft zu feiern ist daher Schwachsinn. Feiern würde ich, wenn eine Trans*-Familie Werbung für Miracoli (stellvertretend für etwas alltägliches, um die Normalität von Trans* zu unterstreichen) machen würde, aber für Peta zu werben ist scheiße, weil Peta scheiße ist, scheißegal WER die Werbung macht. Im Gegenteil! Für scheiße wie Peta Werbung zu machen, stellt Trans* bei weiten Teilen der Bevölkerung in ein schlechtes Licht. Untersteh dich also, mir trans-feindliche Motive zu unterstellen! Meine Ablehnung gilt Peta, nicht Trans*!
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#9 OrthogonalfrontAnonym
#10 AvispadaAnonym
  • 03.08.2017, 12:37h
  • Antwort auf #8 von Orthogonalfront
  • Sag mal, ist Dir eigentlich bewusst, dass in deinem Post 6 mal das Wort "scheiße" vorkommt? Deine persönliche Meinung dazu mit wiederholter Fäkalsprache kundzutun, ist nun wirklich am Thema vorbei. Ich habe aber ohnehin irgendwie den Eindruck, dass du nichts anderes kannst, als deine persönlichen Befindlichkeiten zu ventilieren und sie gerne als Absoluta erhebst. Gut, kannst du tun, aber dann brauchst du dich auch nicht wundern, warum alle hier ein Problem mit dir haben.
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