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Militärischer Einsatz für LGBTI-Rechte

Beim Stockholm Pride an diesem Wochenende zeigt auch das schwedische Militär Flagge: In sozialen Netzwerken posteten die Streitkräfte ein Foto von Kampfstiefeln mit Regenbogenschnürsenkeln.

"Wir sind bereit, so weit wie nötig zu gehen", heißt es in dem offiziellen Facebook-Post der "Försvarsmakten" vom vergangenen Montag. "Es ist unsere Aufgabe, Ihr Recht, so zu leben wie Sie wollen und mit wem Sie wollen, zu verteidigen. Und wir sind bereit, alles zu geben, dies zu tun."

Der Facebook-Post, der über 5.600 Likes erhielt und bislang 735 Mal geteilt wurde, ist der erfolgreichste überhaupt der schwedischen Streitkräfte. Das Homo-Verbot im Militär wurde in dem skandinavischen Land bereits 1976 aufgehoben. Seit vielen Jahren beteiligen sich Soldaten jedes Jahr an der CSD-Parade in der Hauptstadt Stockholm.

Schon vor zwei Jahren präsentierten die schwedischen Streitkräfte eine Posterkampagne, die eine Soldatin mit Regenbogenfahne auf dem Tarnanzug und dem Slogan "Manche Dinge solltest Du nicht verstecken müssen" zeigte (queer.de berichtete). (mize)


-w-

#1 MarcAnonym
  • 05.08.2017, 13:07h
  • Starkes Statement. Prima.

    Und bevor auch hier wieder die Fundamentalpazifisten schreien, dass Soldaten alle Mörder sind und jede Armee per se scheiße und diese Stellungnahme daher überflüssig und irreführend, sei daran erinnert, dass es dennoch auch dort LSBTQs gibt und dass die Unterstützung einer derart konservativen Institution wie der Armee gerade in den rückwärtsgewandten gesellschaftlichen Kreisen viel wert ist. Vor allem in dieser Unmissverständlichkeit!
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