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Marketing-Gau zum Amsterdam Pride?

Mit drei Regenbogen-Sicherheitsgurten zeigte die niederländische Fluggesellschaft KLM am vergangenen Wochenende Flagge zum Canal Pride in Amsterdam - neben Lob gab es aber auch bissigen Spott und heftige Kritik.

"It doesn't matter who you click with" (Es spielt keine Rolle, mit wem du klickst), schrieb die Airline zu dem auf Twitter und Facebook geposteten Motiv. Doch zahlreiche User erinnerten KLM daran, dass es an Bord eines Flugzeugs durchaus eine Rolle spielt, wenn ein Sicherheitsgurt zwei Zungen oder zwei Gurtschlösser hat. "Wer bei Turbulenzen die oberen beiden Gurte benutzen will, könnte sterben", kommentierte ein Follower.

So lockte der KLM-Post auch zahlreiche Homohasser an, die in bissigen Kommentaren die Fluggesellschaft lobten: "Hier sieht man sehr gut den Unterschied zwischer echter und falscher Ehe", schrieb etwas ein Facebook-User. Aus der queeren Community wiederum wurde Unverständnis über den "schweren Marketingfehler" geäußert. Insgesamt erhielten die Regenbogen-Sicherheitsgurte allein auf Twitter rund 3.000 Kommentare.

KLM Royal Dutch Airlines gilt nicht nur als ausgesprochen LGBTI-freundliche Fluggesellschaft, sondern auch als Vorreiter beim Gay-Marketing in Europa. Bereits 1998 war sie Hauptsponsor der Gay Games in Amsterdam. (mize)


-w-

#1 AlexAnonym
  • 09.08.2017, 16:22h
  • Also im Vergleich zu anderen Marketingunfällen aus letzter Zeit, ist das ja geradezu harmlos.

    Wirklich Aufregungswert ist das nur für die, die sich unbedingt aufregen wollen.
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#2 JenneAnonym
  • 09.08.2017, 18:56h
  • Auf so eine Interpretation wäre ich ja in 100 Jahren nicht gekommen. Ich finde die Aktion einfach nur witzig und creativ.
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