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Die Prinzessin mit dem Bart

In einem neuen Kinderbuch will der Prinz nicht die Prinzessin heiraten, sondern einen anderen Prinzen. Dann zieht er sich auch noch Frauenkleider an und lässt sich einen Bart wachsen...

Mit Witz und Ironie erzählt Martin Auer in "Die Prinzessin mit dem Bart" die Geschichte vom Prinzen Adelmut, der ausreitet, um um eine Prinzessin zu werben, und heimkehrt mit dem Entschluss, einen Prinzen zu heiraten. Und weil seine Eltern erklären, nur eine Prinzessin könne einen Prinzen heiraten, verwandelt er sich in Prinzessin Adelmute.

Auer, drei Mal mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und auch noch allerhand anderen Ehrungen ausgezeichnet, muss sein dreißigstes Kinderbuch über eine Crowdfunding-Kampagne realisieren. Denn die Zeit für eine Geschichte, in der der Prinz den Prinzen heiratet, sei noch nicht reif, haben ihn diverse Verlage wissen lassen.

In einem Youtube-Video liest er aus seinem Buch vor. (cw)


-w-

#1 Homonklin44Profil
  • 03.09.2017, 14:09hTauroa Point
  • wegen solchen altmodischen Ansichten wäre ich gleich zu einem queer-freundlichen Verlag gegangen.

    Allerdings ist anscheinend auch alles, was sich an Kinder oder Jugendliche richtet, und mit LGBTIQ-Themen zusammen hängt, von einem Ruch dieser "unreifen Zeit" umfangen. Man muss sich schon fragen dürfen, inwieweit diese "Zeirt" im Jahr 2017 angekommen ist.

    Reift die Zeit denn in Österreich noch langsamer als anderswo?

    Bücher, wo der Prinz die Prinzessin abbekommt, gibt esschon sooo viele. Wird langsam langweilig, warum nicht mal was Neues?
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#2 ursus
  • 03.09.2017, 16:02h
  • "alle mädchen im land fanden ihn ursüß..."

    man muss keine lesbe sein, um schon in der ersten minute doch leicht zusammenzuzucken. da ist, freundlich gesagt, noch luft nach oben in einen wirklich queeren himmel.
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#3 ursus
  • 03.09.2017, 16:12h
  • Antwort auf #2 von ursus
  • aber ich kann ja nicht immer nur meckern, deshalb noch ein lesetip:

    "märchenhaft. das erste buch voller lieblicher prinzen und tollkühner maiden" von ulrike nolte.

    wirklich süß, queer auf mehreren ebenen, und es hangelt sich nicht nur an den abgedroschensten "ritter, prinzessin, drache"- märchenklischees entlang. ein bisschen kitsch muss man aber mögen.
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