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Die Rache des schwulen Künstlers

  • 19. September 2017, noch kein Kommentar

Australiens Ex-Premierminister Tony Abbott rief die Bürger dazu auf, beim Referendum über die Ehe für alle zum "Schutz der Familie" mit "Nein" zu stimmen - jetzt heiratet er sich auf einem neuen Wandgemälde selbst.

Das Kunstwerk in einem Vorort von Sydney stammt von dem schwulen Künstler Scott Marsh, der damit ein Statement für gleiche Rechte setzen wollte. "Als Tony Abbott seinen Aufruf gegen die Ehe für alle veröffentlichte, konnte man fast das ganze Land 'What the f*ck' rufen hören", meinte er zu seinem Doppelporträt, an dem er drei Tage lang arbeitete.

Im vergangenen Jahr hatte Marsh bereits mit einem "Kanye loves Kanye"-Wandgemälde für Schlagzeilen gesorgt.

Seit Dienstag letzter Woche können die Australier in einem von der konservativen Regierung durchgesetzten Referendum per Brief über die Ehe für alle abstimmen. Rechtlich bindend ist das noch von Abbott inszenierte Votum nicht. Der aktuelle Premierminister Malcolm Turnbull versprach jedoch, dass nach einem "Ja" der Bevölkerung das Parlament über die Ehe-Öffnung entscheiden werde. Dort gilt eine Mehrheit als sicher, da sich praktisch die gesamte Opposition und große Teile der Regierung dafür ausgesprochen haben. (mize)


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