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So mutig sind Schwule und Lesben in Ghana

Trotz Kriminalisierung und homophober Schikanen lassen sich queere Menschen in Ghana nicht unterkriegen - dies zeigt die beeindruckende Fotoserie "Just Like Us" von Eric Gyamfi.

"Ich wollte einen Aspekt meiner eigenen Geschichte erzählen, der noch nirgendwo dokumentiert ist", erklärte der selbst aus Ghana stammende Fotograf zu seinen Porträts.


So zeigt er zum einen, dass LGBTI in dem afrikanischen Land überhaupt existieren - und zum anderen, dass sie ganz normale Menschen sind. "Nicht nur für den Rest der Bevölkerung, sondern auch um unseren Platz in der Geschichte zu besetzen", so Gyamfi. Die Magnum Foundation unterstützte das Projekt.

Auf den Bildern sieht man Paare, Singles und ihre Familien meist in Alltagssituationen. Aber auch eine Dragperformance ist dabei.


Die Porträts zeigen den Mut dieser jungen Menschen, denn nach dem Strafgesetzbuch wird Homosexualität in Ghana mit bis zu drei Jahren Haft geahndet. 2011 hatte ein regionaler Politiker sogar die Verhaftung aller Homosexuellen angeordnet (queer.de berichtete). Schikanen und Erpressung sind nach Aussagen von Aktivisten an der Tagesordnung. In den letzten Jahren sei das Klima homophober geworden, auch aufgrund eines größeren Einflusses evangelikaler Kirchen (queer.de berichtete).

In einem Video erzählt Eric Gyamfi mehr über sein Projekt sowie über das queere Leben in seinem Heimatland:

Vimeo / Magnum Foundation | Eric Gyamfi über seine Porträtserie "Just Like Us"

Mehr Bilder und weitere Informationen gibt es in einem Bericht der "New York Times" sowie auf der Homepage des Fotografen. (cw)


-w-

#1 BuntundSchönAnonym
  • 21.09.2017, 22:43h
  • Absolut, sie sind mutig und stark.
    Es wird mir ein Rätsel bleiben, weshalb man uns so das Leben schwer machen muss. Es ist immerhin Privatsache, wer mit wem zusammen ist. Das hat weder die Polizei noch irgendwelche anderen Leute zu interessieren.
    Und dann wieder die olle Kirche, die meint, sich ebenfalls einmischen zu müssen.

    Bleibt stark und ich hoffe für euch in Ghana, dass es da auch einen Fortschritt gibt.
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#2 DimaAnonym