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Hugh Grant und Ben Whishaw als schwules Liebespaar

In London haben die Dreharbeiten zur BBC-Miniserie "A Very English Scandal" begonnen. Im Mittelpunkt steht ein Politiker, der in den Siebzigerjahren über eine frühere Affäre mit einem männlichen Model stolpert.

Die abenteuerliche Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten: Hugh Grant ("Notting Hill", "Bridget Jones") spielt den Vorsitzenden der Liberal Party Jeremy Thorpe, der 1971 von seinem früheren Liebhaber Norman Scott geoutet wird. In der Rolle des jungen Models ist Ben Whishaw, der Waffenmeister Q aus den jüngsten "James Bond"-Filmen, zu sehen.

Der Skandal erreicht allerdings erst nach fünf Jahren seinen Höhepunkt, als Scotts Hund erschossen wird und der ehemalige Lover daraufhin anzügliche Briefe des Politikers veröffentlicht. Thorpe muss schließlich zurücktreten und sich anschließend sogar wegen Mordversuchs vor Gericht verantworten.

"A Very English Scandal" soll aus drei Teilen bestehen, einen voraussichtlichen Sendetermin gibt es noch nicht. Die beiden Schauspieler treten übrigens nicht zum ersten Mal als Paar auf: In "Cloud Atlas" spielte Ben Whishaw u.a. Hugh Grants Ehefrau Georgette. (cw)


-w-

#1 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 03.10.2017, 17:15h
  • Finde ich völlig unrealistisch. Wenn es um LSBTTIQ geht, sollten auch entsprechend LSBTTIQ Schauspieler für diese Rollen eingesetzt werden.
    Alles andere ist lächerlich.
    Wer nimmt Hugh Grant schon eine Homosexualität ab?
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#2 Patroklos
  • 03.10.2017, 20:45h
  • Antwort auf #1 von BuntSchoen
  • Das habe ich mir bei Götz George auch gefragt, als er 1998 im Film "Das Trio" einen schwulen Ganoven und vor zwölf Jahren im Film "Der Totmacher" den schwulen Serienmörder Fritz Haarmann spielte. Er hat aber das Gegenteil bewiesen.
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#3 NobodyAnonym
#4 herve64Profil
#5 aaaaAnonym
#6 Hannibal LektorAnonym
#7 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 04.10.2017, 12:28h
  • Antwort auf #6 von Hannibal Lektor
  • Als verklemmter Schwuler vielleicht. Aber nicht alle sind verklemmt. Es werden dabei zu viele Vorurteile geschürt.
    Ich mag es einfach nicht mehr, wenn Heteros in homosexuelle Rollen schlüpfen sollen. Es ist unrealistisch. Und das hilft uns nicht.
    Es ist doch so, dass viele Kinobesucher oder TV Schauende sowas nur anschauen, wenn es von Heteros präsentiert wird.
    Man sieht es ja an den Einschaltquoten oder am Erfolg/Misserfolg der Kinofilme.
    Das gefällt mir nicht, mal davon abgesehen, dass es für mich lächerlich rüber kommt.

    Authentisch wäre es, die Rollen realistisch zu besetzen. Das würde Arbeitsplätze für LSBTTIQ schaffen und zusätzlich wäre der Film eine reale Darstellung und keine verzerrte Fantasie der Heteros.

    Ich bin ehrlich, es stört mich mittlerweile.
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#8 NachfrageAnonym
  • 04.10.2017, 12:52h
  • Antwort auf #7 von BuntSchoen
  • "zusätzlich wäre der Film eine reale Darstellung und keine verzerrte Fantasie der Heteros"

    Kann es sein, dass du nicht so ganz verstanden hast, was "Schauspielerei" ist? Die Bösen im Film sind gar nicht wirklich böse, die Reichen nicht reich, und wenn da einer weint, dann ist der gar nicht in echt traurig. Klingt komisch, ist aber so.
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#9 Hannibal LektorAnonym
  • 04.10.2017, 12:56h
  • Antwort auf #7 von BuntSchoen
  • Der Film "Maurice", wie gesagt von 1987, war damals - nicht nur für mich persönlich - ein Meilenstein für die Akzeptanz von Homosexualität. Zum einen durch die schlichte Sichtbarmachung von Homosexualität - vor allem aber durch deren empathische, feinfühlige Darstellung. Und dazu hat Hugh Grant einen gewichtigen Beitrag geleistet.

    Dass es heute für dich "lächerlich rüber kommt", wenn ein Heterosexueller (woher weißt du überhaupt, ob Hugh Grant so einer ist?) einen Schwulen spielt, ist halt deine persönliche Meinung; mehr nicht.

    Mein Beitrag bezog sich im Übrigen auf deine Äußerung in #1, "Wer nimmt Hugh Grant schon eine Homosexualität ab?". Denn die zeugt nicht nur von Unkenntnis, sondern auch von Vorurteilen.
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#10 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 04.10.2017, 13:38h
  • Antwort auf #8 von Nachfrage
  • Nö, du hast nicht verstanden, wovon ich spreche. Deshalb bitte nachfragen, anstatt was zu vermuten uns es dann hinzuschreiben.

    Ich rede von der Darstellung der Homosexualität! Darum geht es schließlich in diesem Film.
    Ein Hetero Schauspieler weiß zu wenig über unser Leben und womit wir ständig konfrontiert werden.
    Sowas kann nur jemand aus der LSBTTIQ am besten darstellen.
    Das ist meine Meinung.

    Es ödet mich an, Hetero Schauspieler in Homo-Rollen zu sehen, die null Ahnung von einem homosexuellen Leben haben und oftmals ein falsches, verzerrtes Bild vermitteln.

    Das stört mich!
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