Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?2035

Münchens OB traut den Rosa-Liste-Stadtrat

Bild: Michael Nagy / Presseamt München

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat am Freitag persönlich die Trauung von Stadtrat Thomas Niederbühl von der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste und seinem Partner Heinz Bänziger vorgenommen.

Niederbühl und Bänziger sind seit 26 Jahren zusammen, in den vergangenen 16 Jahren lebten sie in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Der 56-jährige Rosa-Liste-Politiker gehört dem Münchner Stadtrat seit 1996 an und ist damit der erste Mandatsträger einer LGBTI-Wählervereinigung in Europa.

Der Eingang des Standesamtes in der Ruppertstraße war als Zeichen für Akzeptanz und Wertschätzung von gesellschaftlicher Vielfalt mit Regenbogenfahnen beflaggt. Und auch im Trauungszimmer waren viele Gäste mit der bunten Flagge erschienen.

Bei den Münchner Standesämtern sind laut Angaben der Stadt schon mehr als 50 gleichgeschlechtliche Eheschließungen und mehr als 20 Umwandlungen bereits bestehender Lebenspartnerschaften in gleichgeschlechtliche Ehen angemeldet.

In Berlin hatten bereits am 1. Oktober die Politiker Volker Beck (Grüne) und Carsten Schatz (Linke) ihre Lebenspartner geheiratet (queer.de berichtete). (cw)


-w-

#1 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 07.10.2017, 14:00h
  • Wäre ja schön, wenn dann daraufhin die CSU die Gegenfront zur Ehe für alle aufgibt, wenn schon in München etliche Ehen geschlossen wurden.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 stromboliProfil
  • 07.10.2017, 14:21hberlin
  • Antwort auf #1 von BuntSchoen
  • warum sollte csu eine grundsätzliche einstellung aufgeben, nur weil einige ja doch heiraten..

    Das wäre im eingeständnis einer gesamtgesellschaftlichen niederlage vielleicht andenkbar.. aber nur weil ein paar heiraten, wirft auch eine csu nicht ihre "grundwerte über bord.
    Selbst eine massenheirat würde da an den ideologischen "grundsätzen" nichts ändern.
    Es braucht politischen kampf, um den umkehrungsbemühungen etwas entgegen zu stellen, keine liebgewordenen bauchgefühle.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Patroklos
#4 andreAnonym
#5 Patroklos
  • 07.10.2017, 23:45h
  • Antwort auf #4 von andre
  • Bei Regensburg stimmt das nicht ganz; da lieferten sich bei den letzten Kommunalwahlen die CSU und die SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was die SPD nur knapp für sich entschied (das war 2014 und bis da hatte die Domstadt noch ein CSU-Bürgermeister).
  • Antworten » | Direktlink »
#6 herve64Profil
  • 08.10.2017, 15:51hMünchen
  • Antwort auf #4 von andre
  • Tja, die Preußen meinen halt immer noch, dass alle Städte und Landkreise in Bayern von der CSU regiert werden. Es lebe das Vorurteil!

    Mit so einer Einstellung sollte man sich allerdings dann auch nicht über andere Leute erheben, die ebenfalls Vorurteile haben.

    Auffällig ist aber wieder mal die Mediengeilheit unseres Möchtegern-"Christina Street Day"-Initiatoren Thomas Niederbühl: es sei ihm ja vergönnt, seinen Partner jetzt offiziell auch als Gatten bezeichnen zu können, aber es wäre mal wünschenswert, wenn bei der Berichterstattung über die ersten Eheschließungen die durchschnittlichen schwulen respektive lesbischen Paare berücksichtigt würden und nicht diese "Ich-habe-aber-auch- was-in-der-Szene-zu-sagen"-Fatzken, die mal wieder ihr Ego gebauchpinselt sehen wollen.
  • Antworten » | Direktlink »