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Österreichs Dragqueens gegen Rechts

Nach der Travestie für Deutschland setzen nun auch in Österreich Dragqueens ein starkes Statement zur Nationalratswahl am kommenden Sonntag.

"Am 15. Oktober kannst du mit deiner Stimme Nein zu Hass, Verhetzung und Stillosigkeit sagen und unsere Zukunft mitbestimmen", heißt es im Aufruf des künstlerischen Satireprojekts Drag für Österreich (DFÖ). "Es kommt auf jede Stimme an. Das Wahlrecht, das über viele Generationen hinweg hart erkämpft werden musste, ist ein elementares Instrument unserer Demokratie. Nutze es, geh wählen, sei der Stil, der in deinem Herz seinen Sitz hat!"

"Ich bin auch recht populär, auch ohne S oder SS", heißt es etwa auf dem "Wahlplakat" von Kunstschlampe Frida Boobs. "Schätzchen, Populisten sind so Heldenplatz 1938", meint Polittunte Sue Philis Baker in Anspielung auf den "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich.

Alle Motive - die zwölf bislang veröffentlichten zeigen wir in der unten verlinkten Galerie - können als Poster im Onlineshop des Bündnisses für Menschenrechte & Zivilcourage erworben werden. Mehr Infos zur gelungenen Kampagne gibt es hier. (cw)

Galerie:
Drag für Österreich (12 Bilder)

-w-

#1 Patroklos
  • 09.10.2017, 21:29h
  • In Österreich werden wir uns mit großer Sicherheit auf eine Estlandkoalition (ÖVP und FPÖ) einstellen müssen. Die SPÖ hat mit ihrer Schmutzkampagne gegen Außenminister Sebastian Kurz einen Bock geschossen, der an die Barschel-Affäre in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts erinnert, aber mit dem Unterschied, daß Kurz nicht bespitzelt wurde. Die Ehe für Alle hat sich damit auch erledigt und die SPÖ ist bei vielen Wählern erst mal untendurch!
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#2 leERtASte_
  • 09.10.2017, 23:17h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Einen politischen Beschluss für die Ehegleichstellung wird es in den nächsten Jahren tatsächlich nicht geben.
    Aber es liegt eine Klage beim Verfassungsgerichtshof. Vielleicht wird sie noch heuer entschieden. Darauf müssen die Hoffnungen jetzt ruhen. Es kann durchaus sein, dass ÖVP-FPÖ die Eheöffnung dann doch umsetzen müssen.
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#3 Patroklos
  • 10.10.2017, 21:23h
  • Antwort auf #2 von leERtASte_
  • Wenn dem so ist, dann bin ich ja mal gespannt, ob der FPÖ-Zampano Strache dann die "Ehe für Alle" auch nutzt oder ob er eine stinknormale Hetenehe eingehen wird. Schrankschwuler oder -hete, das ist bei ihm ja immer noch ein Geheimnis!
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