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Sandwich mit Eiern, Käse und Solidarität

  • 13. Oktober 2017, noch kein Kommentar

Eine "Subway"-Filiale in Melbourne druckt auf jede Rechnung ein Statement für die Ehe für alle - der Mutterkonzern unterstützt ausdrücklich das Engagement.

"Wir glauben an Gleichberechtigung für ALLE Australier. Und du? Stimme für JA in der Briefwahl. Tu es, weil es das Richtige ist", heißt es schon seit einigen Wochen auf den Kassenbons der Filiale im Cranbourne Park Shopping Centre. Anlass ist das laufende Referendum zur Ehe-Öffnung in Down Under.

Viele "Subway"-Kunden posten die Soli-Quittungen auf Twitter und Co., wo sie zahlreich geliket und geteilt werden. Steve King, der Besitzer der Franchise-Filiale, verteilt in seinem Geschäft zusätzlich Flugblätter und Buttons für die Ehe für alle. Selbst auf den Bildschirmen läuft die Aufforderung, sich an der Volksabstimmung zu beteiligen.

Das Hauptquartier der Sandwich-Kette findet die Aktion gut: "Jeder Franchisenehmer ist ein Kleinunternehmer in seiner lokalen Community mit seinen eigenen persönlichen Ansichten und Überzeugungen", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. "Bei Subway ist der Respekt für jedes Individuum ein Grundgedanke. Wir verpflichten uns, jeden Menschen mit Ehre, Würde und Respekt zu behandeln - unabhängig von Überzeugungen, Hautfarbe, Glaubensbekenntnis, sexueller Orientierung oder Geschlecht."

Noch bis zum 7. November findet die nichtbindende Abstimmung statt, in der die Australier entscheiden müssen, ob das Eheverbot für Schwule und Lesben aufrecht erhalten werden soll. Laut einer Umfrage haben bereits über zehn Millionen Australier - und damit etwa zwei Drittel aller Wähler - ihre Stimme abgegeben. Meinungsforscher gehen davon aus, dass sich über 60 Prozent für die Gleichbehandlung aussprechen werden. (cw)


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