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Szenen aus dem schwulen Alltagsleben

Bild: © Hannes Steinert

Im Stuttgarter Buchladen Erlkönig wird am Samstag eine neue Ausstellung mit Arbeiten des schwulen Künstlers Hannes Steinert eröffnet.

Die Schau zeigt einen kleinen Querschnitt seines Schaffens aus den letzten zehn Jahren. Ausgestellt werden Linoldrucke, Zeichungen und Cartoons. Die Bilder thematisieren das schwule Alltagsleben und sparen nicht mit selbst-ironischem Witz.

Hannes Steinert, Jahrgang 1954, lebt und arbeitet in Stuttgart. Seit mehr als 25 Jahren ist er mit zahlreichen Einzelausstellungen und Veröffentlichungen ein fester Bestandteil des schwulen wie des deutschen Kunstbetriebs. Seine Bilder sind in vielen Städten in öffentlichen Sammlungen vertreten.

Die Austellung wird am 2. Dezember um 19 Uhr im Buchladen Erlkoenig (Nesenbachstr. 52, 70178 Stuttgart) eröffnet und ist dort anschließend bis Ende Januar 2018 zu sehen. Vier weitere Kostproben zeigt unsere unten verlinkte Galerie. (cw)

Galerie:
Arbeiten von Hannes Steinert (4 Bilder)

-w-

#1 krakeligAnonym
  • 02.12.2017, 09:25h
  • Leider fehlt mir zu den hier präsentierten Werken der Zugang.

    Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen: Wo liegt die spezielle Relevanz? Also ich mein, außer, dass halt quasi-nackige Männerkörper zu sehen sind?

    Die Frage ist ernst gemeint. Ich persönlich erkenne (wohlgemerkt: bei den hier präsentierten fünf Beispielen!) weder Bezüge zu "schwulem Alltagsleben" noch "selbstironischen Witz". Aber vielleicht steh ich ja heut Morgen rezeptiv einfach noch auf dem Schlauch?

    (Jaja - ihr dürft jetzt mit Frühstücksresten auf mich werfen :-) )
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#2 MichaelTh
#3 HumorAnonym
#4 krakeligAnonym
  • 02.12.2017, 11:54h
  • Antwort auf #2 von MichaelTh
  • Danke :-)

    Klar kann man da jetzt alles mögliche reininterpretieren:

    "Der per se lineare Stil von krude-unbeholfen ausgeführten Comiczeichnungen wird in eine dafür eigentlich "ungeeignete" flächige Graphiktechnik transponiert. Wodurch ein ver-fremdender Effekt erzielt wird. Der die nach wie vor für Manche be-fremdliche Existenz von Schwulen in unserer heutigen Gesellschaft auf satirische Weise verbildlicht - und damit beim Betrachter Unbehagen erzeugt."

    So oder ähnlich; hab ich mir grade ausgedacht. Aber dieser Ansatz wirkt dann doch ein bisschen bemüht :-)
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#5 MichaelTh
#6 Homonklin44Profil
  • 02.12.2017, 21:26hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von krakelig
  • Nö, ich würde lieber die Frühstücksreste mit Dir zusammen verköstigen ;)

    Das zweite Bild ist von denen noch das Beste, aber sowas hängt bei Kunstfreunden immer vom Auge des Betrachters ab. Bin nicht so der große Krakelcomic-Fan, mir gefällt eher Detailliertes wie bei Maurice Heerdink und mehr so Alte Meister Zeugs.

    Relevanz soll das wohl haben, weil die Geschlechtsteile zu sehen sind. Wir Schwulen werden allzu gern auf Dödel reduziert. Wenn einer also Dödel hin malt, hat es schwule Relevanz ... in Frage stellend.
    Der eine Dude sieht aus wie Tom of Finland-Klon in rasiert und abgeledert. Vielleicht ein Wurf auf die Schwuppenmode? Heute bitte kahlrasiert, oder so. Generation 'Rückenhaar' = Out.
    Und das Erste ... mal die Sau rauslassen. Schwule Sau ... okay den Spruch habe ich nie kapiert.

    Back to the drawing board, eigentlich. Aber doch irgendwie gut, dass überhaupt noch welche was malen.

    (Meine Zeichnungen wurden auch mal für kitschig erklärt, weil die Pärchen auch nur einfach heterosexuelle Kumpel sein können hätten. Ich habe alle verbrannt und male nur noch Drachen/Einhörner )
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