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Trump als Kakerlake beim CSD

Geht das zu weit? Ein Wagen bei der diesjährigen Mardi-Gras-Parade in Sydney will zehn homophobe Staatschefs als Ungeziefer darstellen.

Unter dem Namen "Bigots Begone!" plant die Künstlergruppe "Pink Flamingos" einen Auftritt als Schädlingsbekämpfungsunternehmen mit einer großen Spraydose auf dem Truck. Davor läuft laut den Skizzen Ungeziefer mit übergroßen Köpfen unter anderem von US-Präsident Donald Trump, dem tschetschenischen Staatschef Ramsan Kadyrow oder seinem ugandischen Kollegen Yoweri Museveni.



Selbst der australische Premierminister Malcolm Turnbull, eigentlich ein Unterstützer der Ehe für alle, soll als Kakerlake dargestellt werden. Die "Pink Flamingos" haben ihm sein langes Zögern bei der Gleichstellung und die aus ihrer Sicht unnötige Volksbefragung nicht verziehen.

Im Logo zur Aktion ist Ex-Premierminister und Ehe-für-alle-Gegner Tony Abbott zu sehen:



"Wir haben die Eiferer auf verheerende Weise erlebt: von schwulen Konzentrationslagern in Tschetschenien und Trumps Militärverbot bis hin zu Verhaftungen in Ägypten, Indonesien und Aserbaidschan sowie Homo-Propaganda-Gesetzen in Russland", begründete Dejay Toborek, ein Mitgründer der Künstlergruppe, die Aktion. Diese "Schädlinge" wolle man "mit LGBTI-Liebe, Campness und Freundlichkeit" vertreiben.

Der Sydney Gay and Lesbian Mardi Gras gehört mit jährlich Hunderttausenden Besuchern zu den größten Pride-Events der Welt. In diesem Jahr findet die Parade am 3. März statt. (mize)


-w-

#1 AndreasKAProfil
  • 08.02.2018, 15:25hKarlsruhe
  • Bei allem Verständnis für den Ärger über diese Leute und das Bedürfnis ihnen satirisch oder in einer auffälligen Art einen Denkzettel zu verpassen: Die Darstellung einer Menschengruppe als Ungeziefer geht gar nicht.
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#2 RobinAnonym
  • 10.02.2018, 12:00h
  • Antwort auf #1 von AndreasKA
  • Selbstverständlich geht das.

    Personen des öffentlichen Lebens müssen eine auch manchmal härtere Gangart vertragen.

    Insbesondere, wenn sie selbst auch gerne austeilen und dabei keinerlei Tabus kennen.

    Das ist Freiheit der Kunst und der Satire. Das muss nicht jedem einzelnen gefallen, aber man muss das aushalten.
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