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Flagge zeigen für LGBTI-Rechte im Irak

Bereits 2017 sorgte die irakische LGBTI-Organisation Rasan mit Wandgemälden gegen Diskriminierung für Aufsehen. Weil die Bilder zerstört wurden, wird die Aktion nun wiederholt.

Wegen der Murals bekam Rasan Hass- und Drohbriefe, doch die Gruppe lässt sich nicht einschüchtern und will sich weiterhin für Liebe und Gleichstellung einsetzen und so Menschen Hoffnung geben.



Von der Regierung kam bereits grünes Licht für neue Wandmalereien in der Stadt Sulaimaniyya im kurdischen Teil des Landes. Rasan konnte auch professionelle Künstler für die Aktion gewinnen und suchte schwerer zugängliche Stellen aus, um eine erneute mutwillige Zerstörung der Wandmalereien zu verhindern.

Jetzt muss das Ganze nur noch finanziert werden - dank einer Crowdfunding-Kampagne kann man die mutige Aktion auch aus Deutschland unterstützen. (mize/pm)


-w-

#1 queergayProfil
  • 28.02.2018, 14:02hNürnberg
  • Eine wirklich beeindruckende Aktion für den Irak. Da heißt es unbedingt Standfestigkeit bewahren und mittelalterlichen Hardlinern die Stirn bieten oder ihnen - wenn es geht - die Hand reichen.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 28.02.2018, 19:02h
  • "Von der Regierung kam bereits grünes Licht für neue Wandmalereien in der Stadt Sulaimaniyya im kurdischen Teil des Landes."

    Das ist das Wichtigste!

    Was gerne vergessen wird:
    Auch in der islamischen Welt hat der säkulare Humanismus nämlich eine alte Tradition.
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#3 SarahAnonym
  • 28.02.2018, 20:46h
  • Antwort auf #1 von queergay
  • "Da heißt es unbedingt Standfestigkeit bewahren..."

    Ja...? Und...? Wie...?
    Deutschland. Einfach nur passiv auf Veränderungen warten - aber nichts aktiv dazu beitragen, daß sich Dinge ändern.

    "Jetzt muss das Ganze nur noch finanziert werden - dank einer Crowdfunding-Kampagne kann man die mutige Aktion auch aus Deutschland unterstützen."

    Geld überwiesen.
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#4 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 01.03.2018, 14:34h
  • Antwort auf #3 von Sarah
  • Moment, bitte nicht ganz Deutschland in einen Topf werfen. Wir haben hier in Deutschland sehr wohl Leute, die sich aktiv für uns einsetzen und auch einige aus der LSBTTIQ selbst.

    Es hilft niemandem etwas, wenn Deutschland als "das böse Land" bezeichnet wird. Wer Toleranz erleben möchte, muss es erstmal selbst geben können!
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