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Schwules Museum im neuen Gewand

Das Schwule Museum in Berlin hat sich ein neues visuelles Erscheinungsbild verpasst - mit gewöhnungsbedürftigen Farben und Schriften sowie der Bildmarke "SMU", die das Sternchen ablöst.

Das Museum wolle damit an den "radikalen, selbstbewussten Geist seiner Gründerjahre" anknüpfen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. "Dynamisch, richtungsweisend und modern positioniert es sich jetzt stärker denn je als zeitgenössisches Museum an der Schnittstelle von LGBTIQ*-Community und Kulturinstitution."

Die von der bislang fast ausschließlich intern genutzten Abkürzung SMU inspirierte Bildmarke soll "den Veränderungsprozess und queeren Charakter der Institution visuell begleiten", so das Museum. Mehrere Versionen der Bildmarke sollen permanent ausgetauscht werden. Ein Blick auf die komplett überarbeitete Homepage zeigt die radikalen Veränderungen.

"Die visuelle Lebendigkeit unseres neuen Designs ist ein Versuch, unseren Öffnungsprozess hin zu einem Haus für die Repräsentation aller Positionen und Menschen aus dem LGBTIQ*-Spektrum nun besser und ehrlicher einzulösen", heißt es weiter in der Presseinfo. "Deshalb werden wir in Zukunft auf den Stern als Bestandteil der Wort- und Bildmarke verzichten."

Das neue Corporate Design ist das Ergebnis einer umfangreichen Zusammenarbeit mit dem renommierten Design- und Research-Studio Goys & Birls aus Amsterdam. (cw)


-w-

#1 Horst_SchönebergAnonym
  • 24.03.2018, 16:40h
  • "Reduzierung zur Fußnote"? Heißt das, das Inklusionssternchen wird jetzt überall entfernt, wenn wir von LGBTIQ* Community sprechen?
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#2 LieberUndogmastischAnonym
  • 24.03.2018, 22:53h
  • Eine Wortmarke die immer wieder anders gekrakelt aussieht, ein Inklusionssternchen, das einfach so mal wegfällt, eine Plakatgestaltung bei der die eigentliche Veranstaltung/ Ausstellung viel zu wenig Raum eingeräumt bekommt. Wohl ein ideologisch überhöhtes Designkonzept, das nicht funktioniert und schlecht zu lesen. Schade um das Geld für die Entwicklung des neuen CIs. Statt neuer Ideen kommt nur schwulesmuseum.de ins Blickfeld ohne *. Statt anknüpfen an die Gründerjahre ein müdes Anbiedern an Gestaltkonzepte großer etablierter Museen und das auch noch schlecht. Der Vorstand des schwulen Museums scheint mit dem Latein am Ende.
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#3 BEARAnonym
#4 herve64Profil
  • 25.03.2018, 13:38hMünchen
  • Was hier so euphemistisch als "Anknüpfung an den radikalen, selbstbewussten Geist seiner Gründerjahre" wie Sauerbier angepriesen wird wirkt auf mich eher wie eine optische Verschleierung bis hin zur Unsichtbarkeit. Sind wir schon so weit im Rollback?
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