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Wie schwul war Goethe?

Bild: missingfilms

In seinem neuen Film "Männerfreundschaften" beleuchtet Rosa von Praunheim auf unterhaltsame Weise die Homoerotik in der Weimarer Klassik - am 4. April ist Weltpremiere in Frankfurt am Main.

Inspiriert von Robert Tobins Buch "Warm Brothers - Queer Theory and the Age of Goethe", fragt sich der 75-jährige Regisseur, wie schwul Johann Wolfgang von Goethe war. Und welche sexuellen Präferenzen seine Zeitgenossen Friedrich Schiller, Heinrich von Kleist oder August von Platen hatten. Interviews mit Literaturwissenschaftlern und Historikern bilden die Basis für Inszenierungen von Briefwechseln, Lyrik und dramatischen Texten.

Roter Faden von Praunheims Film ist die Frage, ob die Sexualität der Dramatiker für die Rezeption überhaupt eine Rolle spielt. Dabei kommen auch die Schauspieler selbst zu Wort. So entsteht eine schillernde wie abwechslungsreiche Doku, die Genregrenzen sprengt.

Premiere von "Männerfreundschaften" ist am 4. April im Rahmen des Lichter Filmfests Frankfurt (20 Uhr, Zoo-Gesellschaftshaus). Mehr Infos zum Film gibt es beim Verleih. (cw)


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