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Videoclip mit Tom Daley verboten

Der britische Werberat hat die Werbung eines Mobiltelefonherstellers mit dem schwulen Turmspring-Weltmeister Tom Daley verboten - es lag mal nicht an zu viel nackter Haut.

In dem 51-Sekunden-Clip für das taiwanesische Unternehmen HTC springt der 23-Jährige mit einem U11-Smartphone in der Hand mehrfach vom Zehn-Meter-Brett in einen Stadionpool und schießt dabei zahlreiche Selfies. Der nur mit einer knappen Badehose bekleidete Daley macht dabei eine ausgesprochen gute Figur:

Die Advertising Standards Authority (ASA) fand das Video jedoch "irreführend" und zog es aus dem Verkehr. Der Grund: Das HTC U11 ist nicht hundertprozentig wasserdicht, sondern nur wasserabweisend. Der Hersteller selbst erklärt auf der Homepage, dass das Gerät nur kurzzeitig und maximal bis zu einer Tiefe von einem Meter unter Wasser getaucht werden kann.

"Während wir anerkennen, dass ein professioneller olympischer Athlet wie Tom Daley in der Lage ist, nach einem Sprung vom Zehn-Meter-Turm die Ein-Meter-Grenze einzuhalten, halten wir es für unwahrscheinlich, dass dies einem Konsumenten bei einem ähnlichen Versuch ebenso gelingt", erklärte die ASA zu ihrem Verbot.

Am Ende des Clips warnte selbst HTC vor einem Nachahmen - dachte dabei aber wohl eher an Selfie-Unfälle und nicht an die Schwächen des Geräts. (mize)


-w-

#1 philAnonym
#2 SilvioAnonym
  • 07.04.2018, 16:37h
  • Das mit dem "wasserdicht" war bestimmt nur ein vorgeschobenes Argument, weil man sich nicht traute, seine Prüderie und Homophobie offen zu zeigen.
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#3 Patroklos
  • 07.04.2018, 20:27h
  • Antwort auf #2 von Silvio
  • Nein, das ist es nicht! Es handelt sich bei dem Gerät um ein Mobiltelefon, das nach IP (das Kürzel steht für "International Protection") 67 zertifiziert und es bedeutet, daß es staubfest und beim Untertauchen bis ein Meter Tiefe vor Flüssigkeitseintritt geschützt ist:

    www.techbook.de/mobile/ip67-ip86-smartphones-bedeutung

    Anders ist es dagegen beim HTC U11+, das hat den Standard IP 68 und ist vor Flüssigkeitseintritt in mehr als ein Meter Tiefe geschützt.
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#4 herve64Profil
  • 07.04.2018, 23:21hMünchen
  • ""Während wir anerkennen, dass ein professioneller olympischer Athlet wie Tom Daley in der Lage ist, nach einem Sprung vom Zehn-Meter-Turm die Ein-Meter-Grenze einzuhalten, halten wir es für unwahrscheinlich, dass dies einem Konsumenten bei einem ähnlichen Versuch ebenso gelingt", erklärte die ASA zu ihrem Verbot.

    Am Ende des Clips warnte selbst HTC vor einem Nachahmen - dachte dabei aber wohl eher an Selfie-Unfälle und nicht an die Schwächen des Geräts. ":

    Eigentlich hätte ich als rational denkender Mensch erwartet, dass man solche Fragen VOR dem Abdrehen des Clips klärt und nicht im Nachhinein sich ob des mißglückten Resultats zu rechtfertigen versucht. So etwas ist einfach nur noch eines: OBERPEINLICH!!!
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#5 AnselmAnonym
  • 07.04.2018, 23:52h
  • Eigentlich heißt das auch nur bis 1m wasserdicht bei langsamen Eintauchen. Beim Sprung vom 10m Brett treten beim Eintauchen sehr viel höhere Druckbelastungen auf. Deshalb braucht man bei einer echt wasserdichten Uhr Druckfestigkeit von 30m, obwohl man niemals so tief tauchen würde. Bei bewegtem Wasser oder schnellen Bewegungen im Wasser können Druckspitzen auftreten, die diese Robustheit nötig machen.
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#6 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.04.2018, 10:36h
  • Fur mich ist das sowas von grundsätzlich überflüssig.
    Wieso muss man im Wasser ein Selfie machen und weshalb scheint das für die technische Industrie so wichtig zu sein? Ich kenne die Antwort, muss niemand schreiben. Ich meine das rhetorisch. Zum Nachdenken.

    Ist es wichtig für die Gesellschaft, dass sie im Wasser ein Selfie machen kann? Irgendwann wird technische Entwicklung zur Lächerlichkeit und zum Überfluss.
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#7 AnselmAnonym
  • 08.04.2018, 17:47h
  • Antwort auf #6 von von_hinten_genommen
  • Einfach mal über den Tellerrand hinaus schauen. Selfies vom 10m Turm braucht wohl kaum einer. Wer Wassersport macht, weiß ein wasserdichtes Smartphone durchaus zu schätzen. Segeln ist z.B. ein wahrer Smartphonekiller. Bei Segelfreizeiten fällt sehr regelmäßig eins ins Wasser oder bekommt eine Welle ab. Nur ist das nicht so fotogen wie Tom Daley auf dem 10m Turm.
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#8 von _hinten_genommenAnonym
  • 08.04.2018, 18:27h
  • Antwort auf #7 von Anselm
  • Vielleicht solltest du dir überlegen, weshalb es wichtig sein soll, beim Segeln ein Smartphone dabei zu haben??
    Also mein Cousin segelt regelmäßig und er hat während dessen kein Smartphone bei sich.

    Was der andere Wassersport betrifft, da gibt es bereits wasserdichte Unterwasser-Kameras.

    Und ich bleibe dabei: wer gerade schwimmt, braucht kein Smartphone. Entweder auf dem Smartphone rumtippen oder schwimmen. Für mich ist das nicht schwer zu trennen.

    Ab einer bestimmten Stufe sorgt die überflüssige Technik für Verblödung.
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#9 EulenspiegelAnonym
  • 08.04.2018, 21:36h
  • Antwort auf #8 von von _hinten_genommen
  • Es hat nichts mit Verblödung zu tun, wenn man auf einem Segeltrip die Wetterprognose verfolgen, im Notfall Hilfe rufen oder auch einfach mal telefonieren oder simsen möchte.
    Keine Ahnung, was zum Teufel eigentlich dein Problem ist. Es gibt wasserfeste und nicht wasserfeste Handys. Get a life.
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#10 von_hinten_genommenAnonym
  • 09.04.2018, 15:54h
  • Antwort auf #9 von Eulenspiegel
  • Schreibt einer, der offensichtlich noch nie segeln gewesen ist.

    Hast du schon mal was vom Icon ICM 330E Marinefunk gehört oder gelesen?? Bis du auf deinem Smartphone herum getippt hast, ist dein Boot inklusive dir selbst wahrscheinlich schon abgesunken.
    Es gibt Funkanlagen, die man installieren kann oder die bereits eingebaut sind. Da drückst du auf einen Knopf und schon wird der Alarm ausgelöst und die Rettungsstelle ist informiert, im Falle eines Falles. Du erhältst mit solchen Funkanlagen genaue Angaben zum Wetter und alles weitere, was du auf dem Wasser benötigst.

    Ein Smartphone in der Hosentasche zu haben beim Segeln ist höchstens unprofessionell und zeugt von nicht-wissen. Beim Segeln musst du aufmerksam bleiben und bist ständig aktiv mit deinem Segel und mit plötzlich auftretenden Windböen.

    Was für Verlustängste hast du denn nun mit deinem ach-so-tollen wasserdichten Smartphone, das nur so umworben wird, aber niemals einer Funkanlage gleichkommt??
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