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Stonewall auf Sächsisch

Der CSD Leipzig gibt sich in diesem Jahr besonders kämpferisch - und zeigt dies auch in einem sehr gelungenen Plakat.

In einer Abstimmung über mehrere eingereichte kreative Vorschläge entschieden sich die Veranstalter für das Layout von Max Gramm von Fuchs Print. Das Poster zeigt eine Gruppe von demonstrierenden Menschen mit Transparenten und Regenbogenfahne.

Der Kampf gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit ist Schwerpunkt der CSD-Veranstaltungsreihe, die am 13. Juli in der sächsischen Metropole beginnt und am Samstag, den 21. Juli mit Demo und Straßenfest endet (queer.de berichtete).

Bereits im März hatte der CSD Leipzig für Aufsehen gesorgt, als er in einer "Unvereinbarkeitserklärung" Mitglieder und Anhänger der AfD von seinen Veranstaltungen verbannte (queer.de berichtete). (mize)


-w-

#1 KMBonnProfil
  • 18.05.2018, 18:24hBonn
  • Lobenswert, dass die Leipziger sich so deutlich von den Rechtsextremen der AfD distanzieren. Mit den neuen Nazis von der AfD gibt es keine Gemeinsamkeiten. Hingegen entblödete der Stuttgarter CSD sich ja nicht und gab den AfDlern ja sogar ein Podium, um und ihre krude Politik vorzustellen.
    Welches Gedankengut - insbesondere in Sachsens AfD gepflegt wird - bei den neuen Rechten gepflegt wird, hat ja die tagesschau offengelegt. Interne Protokollen zufolge wollen AfDler "Merkel standrechtlich erschießen" lassen und pflegen im Zusammenhang mit Flüchtlingen ähnliche Ideen.

    www.tagesschau.de/inland/afd-sachsen-105.html

    Es ist nicht so, dass ich Angela Merkel oder der CDU in besonderer Liebe zugetan wäre oder sie gewählt hätte. Ganz im Gegenteil. Aber als Mensch kann ich sie immer noch respektieren und wünsche ihr nichts Böses oder käme auf die Idee, sie standrechtlich erschießen lassen zu wollen.

    Einer Partei wie der AfD, die solche kriminellen Aktivitäten in sich birgt, und es ist ja nicht das erste Mal, dass die AfDler damit auffallen, gibt man kein Podium! Denen stellt man sich entgegen. Mit aller Härte und Konsequenz.

    Ich hatte das Dreckspack bei mir im Haus stehen, man war der Meinung "unser Haus sei ja (wegen der beiden irakischen Jungs) nichts mehr wert, in Chemnitz würde man sowas warm lösen, und wenn erst mal die richtige Partei an die Macht käme, würde ich schon sehen, was mit Volksverrätern passiert."

    Schön, dass die Leipziger so deutlich den neuen Nazis klare Kante zeigen. Die AfD und ihre Wähler sind für mich der gesellschaftliche Bodensatz dieses Landes. Ein Denkmal der Schande. Da gilt auch kein sog. "Protestwahlverhalten".
    Wer bei einer Wahl diesem Politpack seine Stimme gibt, der gibt ihnen das Kostbarste, was es in einer Demokratie gibt. Seine Stimme und auf dem Stimmzettel steht nachher nicht der Zusatz "aus Protest gewählt".
    Insofern sage ich ganz klar, dass diese Rechten isoliert, ausgegrenzt und mit allen legalen Mitteln bis zum Parteiverbot bekämpft werden müssen.
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