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Das ist Deutschlands erste queere Briefmarke!

Entwurf: Andrea Voß-Acker, Wuppertal

Am 12. Juli bringt das Bundesministerium der Finanzen anlässlich des 150. Geburtstages von Dr. Magnus Hirschfeld eine 70-Cent-Briefmarke heraus - mit "sexuellen Zwischenstufen" in Regenbogenfarben.

In einer Veranstaltung im Berliner Centrum Judaicum präsentiert die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) am 19. Juli um 19 Uhr gemeinsam mit der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft das von Andrea Voß-Acker entworfene Sonderpostwertzeichen. Staatssekretärin Christine Lambrecht (SPD) stellt die Briefmarke vor. Lucie Veith vom Fachbeirat der BMH und die Kunst- und Sozialwissenschaftlerin Dr. Corinna Tomberger beleuchten in Kurzvorträgen Hirschfelds emanzipatorische Ansätze für trans- und intersexuelle Personen und die Bedeutung von Hirschfelds Kolleg*innen und Mitstreiter*innen. Sigrid Grajek und Regina Knobel sorgen für den musikalischen Rahmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 12. Juli per Email an: veranstaltungen@mh-stiftung.de.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld hat sich zusammen mit der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft seit 2015 intensiv um das Erscheinen einer Sondermarke für Magnus Hirschfeld bemüht. "Mit der Gedenkmarke wird die Wirkung des Namensgebers unserer Stiftung für Gegenwart und Zukunft in besonderer Form thematisiert", erklärte der geschäftsführende Vorstand der BMH Jörg Litwinschuh. "Sie schafft Aufmerksamkeit und einen bleibenden Eindruck in weiten Teilen der Öffentlichkeit. Als kleiner Kulturbotschafter kann sie den Diskurs um Dr. Magnus Hirschfeld in die Gesellschaft tragen."

Die Hirschfeld-Gedenkbriefmarke kann ab 12. Juli auch im Online-Shop der Post bestellt werden. (cw/pm)


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#1 BeVerlyAnonym
  • 25.06.2018, 10:46h
  • Wie schön! Aber vielleicht sollte man schon über eine 10 cent Sondermarke nachdenken, die man im nächsten Jahr dazukleben kann, wenn das Porto auf 80 cent erhöht wird?
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#2 BarcaAnonym
  • 25.06.2018, 22:11h
  • Hm, gut, dass es endlich geklappt hat. Das Motiv gefällt mir nicht so, und zur Pride-Saison hätte ich mir eine originelle Marke mit Regenbogenflagge oder so gewünscht.

    Aber trotzdem schön, dass es jetzt endlich mit einer Marke geklappt hat :)
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#3 Alex RollingerAnonym
  • 26.06.2018, 00:17h
  • Es tut mir sehr leid, die Idee war gut, aber die Umsetzung finde ich nicht gelungen. Wer soll denn von weitem erkennen (es handelt sich schließlich um eine kleine Briefmarke) dass es sich um eine queere Briefmarke handelt. Abgesehen davon, dass man ausserhalb der queeren Echoblase erstmal erklären muss was queer bedeutet, wird eine große Mehrheit hier nur ein banales Symbol für Heterosexualität (Männlichkeitssymbol verbunden mit Weiblichkeitssymbol) vermuten und nicht sexuelle Vielfalt. DIe schattigen Zwischenstufen erkennt man von weitem kaum. Das Gesicht von Magnus Hirschfeld oder die Regenbogenflagge wäre vielleicht künstlerisch nicht so anspruchsvoll aber verständlicher gewesen. Sehr schade!
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#4 ursus
  • 26.06.2018, 01:05h
  • ich sehe da keine "zwischenstufen". ich sehe ein paar männlich- und weiblich-symbole, die ein kleines bisschen wackeln.

    trotzdem ganz nett, dass es diese marke gibt.
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#5 FOX NewsAnonym
  • 13.07.2018, 10:42h
  • Mit gefällt sie nicht. Wenn man bedenkt, wie klein die Marke ist, sieht es eher wie eine Marke zur Bekenntnis von Heterosexualität aus, Mann und Frau eben. Da haben sich die Designer aber nicht mit Ruhm bekleckert.

    Man hätte es wie die Milk Briefmarke lösen können.
    goo.gl/images/1Pc9Cf
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