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Lesbische Sichtbarkeit vor fast 50 Jahren

  • 04. Juli 2018, noch kein Kommentar
Bild: Anke-Rixa Hansen / Schwules Museum

Mit der neuen Ausstellung "Radikal - Lesbisch - Feministisch" würdigt Berlins Schwules Museum erstmals die Geschichte des Lesbischen Aktionszentrums (LAZ) und der HAW-Frauengruppe von 1972 bis 1982.

Die Gründerinnen dieser ersten offensiven feministischen Lesbengruppe der Siebzigerjahre kamen teils aus der antiautoritären und antikapitalistischen linken Bewegung der Achtundsechziger, in der die herrschenden heteronormativen und patriarchalen gesellschaftlichen Strukturen kaum thematisiert wurden. Anfänglich als Frauengruppe der Homosexuellen Aktion Westberlin, später als LAZ waren sie von 1972 bis 1982 aktiv; danach lösten sie sich auf.

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Eine Vielzahl bisher unveröffentlichter Originaldokumente, Bild-, Tonmaterial und nicht zuletzt kostbare Schätze aus privaten Platten- und Instrumentensammlungen illustrieren erstmals die kämpferischen Widerstandsformen, die fantasievollen Aktionen, die aus dem LAZ entstandenen Publikationen sowie die Fülle der Projekte, die zum Teil bis heute existieren und dokumentieren so die Lust am lesbischen Leben in all seinen Facetten. Auch die damaligen Visionen - das Feeling einer "Lesbian Nation", das in zahlreichen europäischen Lesben-Sommercamps, beim Feiern großer Feste mit den Flying Lesbians, in kreativen Projekten wie der Lesbenpresse, oder auch in Selbstverteidigungs- und Selbsthilfegruppen entstand.

Die Vernissage der Ausstellung findet am Donnerstag, den 5. Juli um 19 Uhr bei freiem Eintritt im Schwulen Museum statt, anschließend ist sie dort bis zum 6. November zu sehen. Mehr Infos gibt es auf der Museums-Homepage. (cw/pm)


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