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Friedlicher 1. Mai in Russland

Bild: Coming Out, Antidogma

Friedlicher 1. Mai in Russland: In Moskau und St. Petersburg haben sich am Mittwoch zahlreiche Schwule und Lesben mit Regenbogenflaggen den Demonstrationen zum 1. Mai angeschlossen. Die Teilnehmer, die sich gezielt gegen Gesetze gegen "Homo-Propaganda" wendeten, wurden sogar von der Polizei geschützt.

Es kam zu keinen Gegendemonstrationen, Übergriffen oder Polizeiverhaftungen - noch im Jahr zuvor waren in St. Petersburg 17 Aktivisten verhaftet worden, als sie sich einer Demo zum 1. Mai anschließen wollten (queer.de berichtete). Die Aktivisten sehen die Aktionen als vollen Erfolg, auch aufgrund des gelungenen Zusammenspiels mit anderen Gruppen. Organisiert wurden die Regenbogen-Proteste hauptsächlich von den Gruppen LGBT Network und Coming Out, andere Homo-Organisationen und Einzelpersonen schlossen sich an.



In St. Petersburg nahmen bis zu 400 Personen teil. "Petersburg gegen Putin" und "Wir fordern die Annullierung des beschämenden homophoben Gesetzes" stand unter anderem auf den Plakaten. Für Aufregung sorgte eine mitgeführte Puppe, die den Politiker Witali Milonow als Vogelscheuche zeigte. Der Schöpfer des Gesetzes gegen "Homo-Propaganda" in der Stadt und Vize-Vorsitzende der Putin-Partei Einiges Russland versprach darauf den LGBT-Aktivisten via Twitter für das nächste Mal eine "Woronesch-Option" - im Januar waren in der Provinzhauptstadt Woronesch mehrere Teilnehmer einer Homo-Demo von Gegendemonstranten verprügelt worden (queer.de berichtete). (nb)

Video aus St. Petersburg


Video aus Moskau


Mehr Fotos bei Antidogma


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