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Kanzlerkandidat hisst Regenbogenfahne

Foto: Norbert Blech

Peer Steinbrück hat am Freitagnachmittag vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gemeinsam mit Schwusos-Chef Ansgar Dittmar die Regenbogenfahne gehisst - vor den Augen von Fernsehkameras und rund 100 geladenen Gästen. Die SPD geht unter dem Motto "Du entscheidest - 100% Gleichstellung nur mit uns" in die diesjährige CSD-Kampagne (und in den Kampf um die Stimmen von Schwulen und Lesben).

Mit Seitenhieben auf Union und FDP sparte Steinbrück bei der Veranstaltung nicht: So sagte er, dass der letzte richtige Fortschritt bei Homo-Rechten, den nicht das Bundesverfassungsgericht erzwungen hat, in der schwarz-roten Koalition von der SPD erfolgte. So hätten sich die Sozialdemokraten in der Großen Koalition beim Erbschaftsteuerrecht durchgesetzt (queer.de berichtete) - damals natürlich unter dem Finanzminister Steinbrück.

Als Kanzlerkandidat fordert er nun "100 Prozent Gleichstellung: Gleiche Rechte, gleiche Pflichten". Denn ansonsten sei es wieder das Bundesverfassungsgericht, dass die Gleichstellung im Adoptionsrecht durchsetze. Steinbrücks komplette Rede kann man sich hier online anhören.


Mission erfüllt:


-w-

#1 m123Anonym
  • 21.06.2013, 18:12h
  • Lieber ein unauthentischer, arrogant wirkender Peer Steinbrück, der mit seiner Partei die Eheöffnung umsetzt, als Merkel, die mit ihrer Union jede noch so kleine Gleichstellung blockiert.
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#2 Berliner1979Anonym
  • 21.06.2013, 22:23h
  • Viel PR die aber nix bringen wird. Aufrechte Sozialdemokraten drehen sich wegen der peinlichen Truppe gerade reihenweise im Grabe um.
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