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Diskriminierung in der Bundeswehr

Diskriminierung in der Bundeswehr: Verteidigungsminister de Maizière glaubt nicht, dass homosexuelle Soldaten diskriminiert werden - die jungen Regisseure Andreas Kessler (22) und Stephan Kämpf (21) sind da anderer Meinung. Mit "Camouflage" haben sie am vergangenen Wochenende einen Kurzfilm gedreht, der von Homophobie in dem Männerbund erzählt und von einer Freundschaft, die fast daran zerbricht.

Die Story: Beim gegenseitigen Schminken mit Tarnfarbe versucht Rekrut Max, über den es Homo-Gerüchte gibt, herauszufinden, ob sein bester Freund und Kamerad Christian wirklich schwul ist.

Der Film basiert auf Kämpfs persönlichen Erfahrungen, der als Wehrdienstleistender in der Rekrutenkompanie 8 in Sigmaringen ähnliche Erfahrungen machte. Die Hauptrollen übernahmen die beiden Jungschauspieler Theo Trebs und Janosch Lencer. Sowohl die Darsteller als auch die Crew und Komparsen arbeiteten ehrenamtlich an dem Projekt mit, das in Kooperation mit dem Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (AHsAB) entstanden ist. Die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung förderte den Kurzfilm mit 2.900 Euro.

Für die Postproduktion werden allerdings noch 1.700 Euro benötigt, die über Crowdfunding zusammenkommen sollen. Die startnext.de-Kampagne der beiden Regisseure läuft noch bis zum 26. Juli 2013, Kontostand bislang: 622 Euro. (mize)


-w-

#1 Harry1972Profil
  • 19.07.2013, 10:12hBad Oeynhausen
  • Ich war 1991 beim Bund und habe kein Geheimnis aus meinem Schwulsein gemacht. Diskriminiert wurde ich allerdings nicht.
    Ich verbuche aber auch nicht jede Schroffheit gleich unter Homophobie.
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