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Die Glasperlenspieler

Die Glasperlenspieler: Auf diese sexy wie szenekritische Interpretation sind wir im Deutsch-Leistungskurs nicht gekommen. "Die Glasperlenspieler" heißt die neue Jahresausstellung von Robert C. Rore in der Münchner Kunstbehandlung, die sich ganz bewusst an Hermann Hesses berühmten Roman "Das Glasperlenspiel" orientiert.

Das Künstler selbst sagt zu seinem Haupt-Werk, das in einem aufwändig restaurierten Gründerzeit-Rahmen präsentiert wird und zu dem im Rahmen der Ausstellung Studien, Entwürfe sowie zahlreiche weitere Männerakte gezeigt werden, dass nicht klar zu erkennen sei, ob die darin abgebildeten Murmeln, die Glasperlen, vielleicht nicht doch bloß Seifenblasen sind. Da hilft also nur, sich selbst ein Bild zu machen - wobei die meisten Betrachter wohl allein Augen für die nackten Männer haben dürften. Womit sich der Kreis schließt: Um kulturelle und gesellschaftliche Phantasielosigkeit ging es schließlich auch in Hermann Hesses Roman...

Die Ausstellung ist noch bis 5. Oktober 2013 in der Münchner Kunstbehandlung zu sehen. Am Samstag, den 17. August, ist die Galerie anlässlich des Hans-Sachs-Straßenfests bis in die späten Abendstunden geöffnet. (cw)


-w-

#1 Harry1972Profil
  • 15.08.2013, 09:23hBad Oeynhausen
  • Und um dieser kulturellen wie auch gesellschaftlichen Phantasielosigkeit etwas entgegenzusetzen, hat der Künstler drei makellose Männerkörper gemalt? Na denn...
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#2 ParalleluniversuAnonym
  • 15.08.2013, 11:02h
  • Genau @Harry72. Man kann sich der Bilderflut nackter o. nur in knappsten Höschen verpackter, makelloser Männerkörper (v. a. diese Hinteransichten!) in dieser Gesellschaft gar nicht erwehren
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#3 seb1983
  • 15.08.2013, 11:30h
  • Hat @harry schon Recht:
    Dem blonde Doppel D Tussi der Heteros setzen Schwule in der Regel solche anabolikagestählten und fettfreien Twinks mit XXL Austattung gegenüber
    Männer sind halt primitiv
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#4 sick and sickerAnonym
  • 15.08.2013, 12:18h
  • da wird ein einziges mal irgendwo sichtbar gemacht, was in dieser gesellschaft immer zwanghaft verhüllt wird (sonst könnten jungs das ja geil finden!), und schon flippen heteronormierte "gays" aus.
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#5 Vor allemAnonym
  • 15.08.2013, 12:23h
  • wird es gefährlich, wenn diese jungen Männer tatsächlich mal nicht mit den üblichen dauerobjektifizierten/-pornografisierten weiblichen Figuren dargestellt werden. Gefährlichst geil!
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#6 fiel mir aufAnonym
  • 15.08.2013, 12:27h
  • die lippen-haut-kontakte und zahlreiche herzliche umarmungen der "makellosen" sportlerkörper, die auf eurosport bei der wm in moskau zu sehen waren, wurden bei ard und zdf sekundengenau wegrasiert.
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#7 seb1983
  • 15.08.2013, 13:13h
  • Eurosport ist halt n homophiler Verein^^
    "dauerobjektifiziert" Frau Schwarzer hätte Freudentränen im Gesicht xD
    "zwangsverhüllt" "heteronormiert" sind natürlich auch linguistische Schmankerl
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#8 kezeldeAnonym
#9 paren57Ehemaliges Profil
  • 15.08.2013, 22:37h
  • Ich finde das Ganze sehr ästhetisch. Kunst idealisiert nun mal. Durchtrainierte Kerle sehen nun mal besser aus als unsereins mit Wampe und Doppelkinn.
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#10 alamerrotAnonym
  • 16.08.2013, 00:29h
  • Das Bild, ein Meisterwerk, wie man es heute bei einem modernen Maler selten zu sehen bekommt.
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