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Protest gegen Coca-Cola

Protest gegen Coca-Cola: Mit riesigen Trucks versuchten Aktivisten am Montag am Stammsitz der Firma in Atlanta, Coca-Cola dazu zu bewegen, als Sponsor der Olympischen Winterspiele ein Zeichen gegen die homophobe Politik Russlands zu setzen.

Die Aktivisten der Plattform Allout haben dazu auch eine Online-Petition mit derzeit fast 150.000 Unterschriften gestartet, Druck kommt auch von der deutschen Gruppe Enough is enough.

Der Cola-Konzern, der von der Human Rights Watch 100 von 100 möglichen Punkten bekommen hat, wenn es um LGBT-Mitarbeiter geht, ringt seit Wochen um eine offizielle Haltung. In den nächsten Tagen soll es dazu eine Stellungnahme geben.

Bisher waren von Olympia-Sponsoren nicht mehr als gutgemeinte Worthülsen zu hören, wie auch von internationalen Sportverbänden. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Montag bei einem Besuch von IOC-Präsident Thomas Bach erneut versichert, dass Sportler und Gäste der Spiele keine Diskriminierung zu erwarten hätten (queer.de berichtete).

Freilich sagt er generell, dass Homosexuelle in Russland nicht diskriminiert würden. Und die Zusicherung gilt nicht für "normale" Russen und nur während der Olympischen Spiele, bei denen ohnehin ein allgemeines Demonstrationsverbot gilt. Bach schien damit zufrieden, er lobte in einer Pressekonferenz vor allem die Fortschritte in Sotschi. Auf einen seit mehreren Wochen vorliegenden Brief mehrerer Homo-Gruppen, die ihn um ein Treffen baten, hatte er nicht reagiert. (nb)


-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 FennekAnonym
  • 29.10.2013, 12:33h
  • Solche Trucks, die irgendwann mal an deren Gebäude vorbeifahren, interessieren die herzlich wenig.

    Einfach keine Produkte von Coca-Cola mehr kaufen. Statt Coke lieber Pepsi oder Afri-Cola, statt Fanta lieber Sinalco, Bluna, etc.

    Es gibt in allen Bereichen so viel Alternativen...

    Und sowas trifft die vielmehr. Mit Boykotten kann man so viel mehr erreichen!!
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#3 MiroAnonym
#4 Thats itAnonym