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Coming-out im Wahlkampf

Coming-out im Wahlkampf: Er hat gute Chancen, der allererste offen homosexuelle Gouverneur eines US-Bundesstaates zu werden. Nach einer Flüsterkampagne seiner Gegner outete sich am Wochenende in Maine der Demokraten-Politiker Mike Michaud in einem Beitrag für die "Bangor Daily News".

"Ja, ich bin schwul. Aber warum sollte das eine Rolle spielen?", reagierte das langjährige Mitglied des US-Repräsentantenhauses auf die Gerüchteküche. "Für manche mag dies eine große Ankündigung sein. Für mich ist es nur ein Teil dessen, wer ich bin - so wie ich ein Müller in dritter Generation bin oder ein Bürger von Maine von Geburt an." Mit seiner Fähigkeit, den US-Bundesstaat zu führen, habe seine sexuelle Orientierung nichts zu tun, so der 58-Jährige.

"Ich bin dazu erzogen worden, einen Menschen nach seinem Charakter zu beurteilen, nicht nach seiner Rasse, seiner ethnischen Herkunft, seinem Geschlecht oder seiner sexueller Orientierung", schreibt Michaud weiter in seinem Beitrag für die regionale Tageszeitung. "Das ist ein Wert, von dem ich weiß, dass ihn die meisten Menschen in Maine teilen." In dem US-Bundesstaat ist die Ehe seit Ende 2012 für lesbische und schwule Paare geöffnet.

Die Gouverneurswahlen in Maine finden genau in einem Jahr am 4. November 2014 statt. In jüngsten Umfragen lag Herausforderer Michaud knapp vor dem republikanischen Gouverneur Paul LePage, der erneut kandidiert. (mize)


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