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Adventsbeleuchtung gegen Homophobie

Adventsbeleuchtung gegen Homophobie: Nicht nur am Berliner Nollendorfplatz, auch im Zentrum der italienischen Hauptstadt Rom leuchtet seit dem Wochenende der Regenbogen: Mit den bunten Lichterketten über der Via del Corso wollen Bürgermeister Ignazio Marino und Stadträtin Imma Battaglia ein Zeichen gegen Homophobie setzen.

Den Anstoß für die 1,5 Kilometer lange Regenbogen-Beleuchtung habe der tragische Selbstmord des jungen Simone im Oktober gegeben, erklärte Battaglia, die auch Vorsitzende einer LGBT-Vereinigung ist. Der 21-Jährige war wegen seiner Homosexualität gemobbt worden (queer.de berichtete).

Die rechtsgerichtete Oppositionspartei Fratelli d'Italia kritisierte die Regenbogenbeleuchtung bereits als "provokativ und ideologisch". Sie forderte stattdessen Lichterketten in den italienischen Nationalfarben Grün, Weiß und Rot, wie sie bereits vor zwei Jahren anlässlich der 150-Jahr-Feier der Einheit Italiens auf der Via del Corso zum Einsatz kamen. Im vergangenen Jahr gab es auf der Straße nur weiße Lampen.

Die für die Installation verantwortliche Unternehmerin Laura Rossi versuchte den Streit zu entschärfen, indem sie kurzerhand die Regenbogenbeleuchtung dem verstorbenen südafrikanischen Freiheitskämpfer Nelson Mandela widmete. Dadurch werde "die Botschaft von Liebe, Toleranz und Einheit" noch stärker. (mize)


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