Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?617

Die schwule Lust

Die schwule Lust: Die Offenheit für sexuelle Begegnungen, die Magie des erotischen Augenblicks und die Bejahung der eigenen Lust sind Themen, die den Berliner Künstler Wilfried Laule seit Jahrzehnten bewegen. Sein Bildband "Lust" vereint Pastelle und Kohlezeichnungen aus den Jahren 1989 bis 2012.

Das Buch, ein Querschnitt durch sein künstlerisches Schaffenswerk, entstand als Katalog zu einer Ausstellung im Amberger Kunstverein A.K.T. Da erotische Kunst in den letzten Jahren immer mehr aus der Öffentlichkeit verschwindet, ist der Band mit 48 Abbildungen auch ein Dokument erotischer (schwuler) Kunst einer relativ libertären Zeit, die im Begriff ist zu verschwinden:







Mehr Arbeiten gibt es auf der Homepage von Wilfried Laule zu sehen. (cw)


-w-

#1 FinnAnonym
#2 YannickAnonym
  • 25.12.2013, 15:00h
  • "Da erotische Kunst in den letzten Jahren immer mehr aus der Öffentlichkeit verschwindet"

    Ja, leider ist der konservative Rollback in vollem Gange...

    Und wir sind auch ein wenig selbst schuld daran, weil wir zu wenig dagegen unternehmen...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Carsten ACAnonym
  • 25.12.2013, 15:36h
  • @Yannick:
    Ja, das merkt man nicht nur in der Kunst, sondern auch im Alltag. Nur mal eines von vielen Beispielen:
    in den 90ern sah man nicht täglich, aber durchaus öfters schwule Paare händchenhaltend durch meine Heimatstadt Aachen gehen. Das wurde dann im Laufe der letzten 10 Jahre immer weniger und mittlerweile sehe ich das leider gar nicht mehr.

    Und so gibt es hunderte weitere Beispiele...

    Schlimm! Wo soll das noch hinführen?!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Merry RollbackAnonym
  • 25.12.2013, 16:22h
  • "Da erotische Kunst in den letzten Jahren immer mehr aus der Öffentlichkeit verschwindet"

    ...während die heterosexistische Dauerpornografisierung und -objektifizierung von Frauen so aggressiv Massenmedien, öffentlichen Raum und Alltag durchdringt wie nie.

    Zwangsheterosexuelle Rituale und Verhaltensmuster müssen erlernt werden - immer früher und hinsichtlich der prägenden (Vor-) Bilder immer alternativloser.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 grüne weihnachtAnonym
#6 seb1983
  • 25.12.2013, 20:32h
  • Die Ursache liegt allerdings nicht beim "Institut für Zwangsheterosxualisierung" sondern ist weitaus primitiver:
    Es wird der Gewöhnungseffekt ausgeglichen.
    Autos werden immer größer, Lebensmittel immer süßer und salziger, Filme immer brutaler (FSK18 wird nach einigen Jahren erst auf 16 usw. gesenkt), man gewöhnt sich daran, also muss die Dosis gesteigert werden.
    Als Kind rubbelt man sich einen auf den Ottokatalog, später muss mehr her.
    Guckt euch heute mal 60er Jare Pornos an
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil