Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?627

Coke schneidet schwules Paar aus Irland-Spot

Coke schneidet schwules Paar aus Irland-Spot: Weil dieses schwule Hochzeitspaar in einem Spot zur neuen Werbekampagne "Reasons to believe" auftaucht, wurde Coca-Cola in Großbritannien erst gelobt. Doch in der irischen Version des Clips wurde die Szene herausgeschnitten.

Statt zwei Männern geben sich dort nun eine schwarze Frau und ein weißer Mann das Ja-Wort. LGBT-Organisationen werfen dem Konzern, der einer der großen Sponsoren der olympischen Winterspiele im russischen Sotschi ist, nun vor, mit dem "entschärften" Spot die homophobe Politik von Präsident Putin zu unterstützen.

Coke selbst rechtfertigte sich damit, man habe für die verschiedenen Märkte lediglich "kulturelle Aspekte" berücksichtigt - so tauche im Irland-Spot etwa auch der St. Patrick's Day auf. Anders als in England und Wales sei die Ehe-Öffnung auf der grünen Insel zudem noch keine beschlossene Sache.

Das irische Homoblatt "Eile Magazine" hält diese Erklärung für vorgeschoben. Nach den Recherchen der Kollegen handelt es sich bei dem schwulen Paar im Spot um zwei Männer aus Australien, wo es bislang ebenfalls nur Eingetragene Partnerschaften gibt. Die herausgeschnittene Zeremonie sei deshalb ebenso für Irland relevant, so "Eile". (cw)

Der Spot für Großbritannien:

Die abgewandelte Version für Irland:


-w-

#1 RobinAnonym
  • 04.01.2014, 11:45h
  • Damit macht Coca-Cola klar, dass sie nicht ohne Grund Sponsor der Faschistischen Olympischen Spiele von Sotschi sind.

    Nein, Coca-Cola ist jetzt voll auf die Linie des Diktators Putin eingeschwenkt, wonach Homosexualität gänzlich aus der öffentlichen Wahrnehmung entfernt werden soll.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 YannickAnonym
  • 04.01.2014, 11:53h
  • So sind diese bigotten Groß-Konzerne:
    wo es Profit bringt, sich homofreundlich zu präsentieren, machen sie das. Aber wo es Profit bringt, als Homohasser aufzutreten, machen sie das auch.

    Sowas wie grundsätzliche Überzeugungen, Unternehmens-Ethik, etc. kennen solche Konzerne schon lange nicht mehr.

    Da geht es nur noch um Profitmaximierung um jeden Preis! Dafür passt man sich opportunistisch jeder Meinung an - vom Menschenrechtler bis zum faschistischen Diktator...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 David77Anonym
#4 sanscapote
#5 FelixAnonym
  • 04.01.2014, 11:59h
  • Man sieht immer wieder (zuletzt am Beispiel Barilla), dass solche Konzerne sich nie für Fakten und Argumente interessieren. Die verstehen nur die Sprache des Geldes. Also bringen nur Boykotte wirklich etwas (wie man auch bei Barilla gesehen hat).

    Wir sollten endlich mal unsere Marktmacht nutzen!

    Nochmal zur Erinnerung:
    zu denen gehören neben Coca-Cola u.a. auch noch Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Lift, Nestea, Bonaqa, Apollinaris, Powerade und Spirit of Georgia.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 seb1983
  • 04.01.2014, 12:11h
  • Und sowas überrascht jetzt einige dass Coca Cola nicht treuen Herzens zu etwas steht?

    Oh Wunder, Werbung dient dazu mehr zu verkaufen und nicht für eine bessere Welt zu kämpfen, auch wenn viele Firmen behaupten sie würden es tun...

    Wer nun boykottieren will, gerne, er lebt vielleicht etwas gesünder, aber Achtung: zur Coca Cola Company gehört ein ganzer Rattenschwanz an Marken, etwa auch Nestea...

    de.wikipedia.org/wiki/Getr%C3%A4nkemarken_der_Coca-Cola_Comp
    any
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Tobi CologneAnonym
  • 04.01.2014, 12:22h
  • @Felix:

    Volle Zustimmung!

    Wir könnten so viel Macht und Einfluss in Politik und Wirtschaft haben, wenn wir uns dessen nur mal endlich bewusst würden und das auch nutzen würden !
  • Antworten » | Direktlink »
#8 PetterAnonym
  • 04.01.2014, 12:32h
  • Wer deren ungesundes und noch dazu völlig überteuertes Zuckerwasser (egal ob Coca Cola, Fanta, Nestea oder was auch immer) noch trinkt, ist selbst schuld...
  • Antworten » | Direktlink »
#10 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.01.2014, 15:55h
  • Wirklich zum Kotzen, wie die Coca-Cola Company immer mehr auf die Richtung der Putin-Politik einschwenkt! Irland hätte den Spot - wie er in England gezeigt wird - echt nötig! Vielleicht würden dann auch dort die Leute kapieren, dass Homosexualität genauso normal wie Heterosexualität ist. Werbe-Spots haben schließlich eine nicht zu unterschätzende Wirkung.
  • Antworten » | Direktlink »