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Watching "Looking"

Watching "Looking": Am Sonntag lief in den USA auf dem Pay-TV-Sender HBO die erste Folge der neuesten Homo-Serie "Looking". Sie ist unklischeehaft geraten, aber auch ein wenig langweilig.

Drei Freunde stehen im Mittelpunkt der Serie: Patrick (der aus "Glee" bekannte Jonathan Groff), ein Entwickler von Video-Spielen. Sein bester Freund Augustin, ein Künstler und so etwas wie die US-Version eines Hipsters. Und Dom, ein Kellner mit 80er-Jahre-Schnurrbart.

Das ganze wirkt wie ein Indie-Schwulenmovie, nur scheint es gelegentlich an der Lust zum Erzählen zu fehlen: Ganze Passagen langweilen vor sich hin, aber das ist noch ausbaubar. Die Kennenlernversuche von Patrick oder ein Dreier von Augustin sind unterhaltsam und bisweilen erotisch, auch wenn die Kamera wegzoomt, wenn der Schwanz ausgepackt wird.



Bei "Girls", dem anderen Indiekinofilm als US-Serie, geht es deutlich mehr zur Sache - und gewitzter. Aber immerhin vermeidet die Serie, Klischees auszubereiten oder alle Aspekte der Szene beleuchten zu wollen. Man darf gespannt sein, wie sie sich entwickelt - und ob sich noch ein deutscher Sender findet.


-w-

#1 Ferrante
  • 22.01.2014, 17:52h
  • Also, "Looking" sieht/hört sich ja echt cool an. Nicht so ein Tunten-Gezicke wie die Serie mit Ian McKellen. Werde mal reinschauen.
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#2 SebiAnonym
  • 22.01.2014, 19:33h
  • @Ferrante:
    Schön, wenn Schwule sich gegenseitig runtermachen, weil sie ein eingeschränktes Weltbild haben. So haben die Homohasser dann weniger Arbeit...
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#3 FinnAnonym
  • 22.01.2014, 20:12h
  • @Ferrante:
    Hast Du die Serie mit Ian McKellen überhaupt schon mal gesehen? Also komplette Folgen, nicht nur einen Trailer?

    Die ist wenigstens lustig und keineswegs "Tunten-Gezicke"...
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#4 Ferrante
  • 22.01.2014, 21:50h
  • Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Aber "wir" sitzen ja nie im Glashaus, immer die anderen.
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#5 OlliNolliProfil
  • 22.01.2014, 23:15hWien
  • Mir hat die erste Folge großartig gefallen und gelangweilt habe ich mich keine Sekunde. Die Charaktere waren interessant, die Umsetzung atmosphärisch und auch die Anfänge der Plotlines waren spannend. Ja, bei Sex wurde rausgezoomt, andererseits gab es ja auch schon eine spannende Dreier-Dynamik die viel Potenzial hat. Schwule sind hier nicht Asexuell aber auch nicht übersexualisiert. Bin gespannt wie es weitergeht!
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#6 RobinAnonym
  • 23.01.2014, 10:44h
  • @Ferrante:
    Im Gegensatz zu Looking hat Vicious gute Kritiken - bei Kritikern wie beim Publikum.

    Wenn es nicht Dein Geschmack ist, ist das okay, aber dann verallgemeinere bitte nicht Deine Meinung.

    Bei Looking hoffe ich, dass die Schwächen noch ausgebessert werden und die Serie noch an Fahrt aufnimmt. Denn vom Ansatz her finde ich die gut und die Darsteller sind auch super.

    Mit ein paar Verbesserungen beim Skript könnte das durchaus das neue Queer as folk werden...
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#7 MarcAnonym
  • 23.01.2014, 12:01h
  • @Ferrante:
    Das sind zwei völlig verschiedene Ansätze, die sich nicht vergleichen lassen.

    Vicious ist eine klassische Sitcom. Ich habe die erste Staffel gesehen und super oft lachen müssen, was ich mittlerweile bei Sitcoms nicht mehr oft muss. Man braucht die ersten 2-3 Folgen, um sich "einzusehen", aber danach ist es echt nur noch genial.

    Looking ist dagegen eine Dramedy. Davon habe ich noch nichts gesehen, aber ich hoffe, das ist auch toll. Aber es ist klar, dass beides völlig anders ist...
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#8 ARD und ZDFAnonym
  • 23.01.2014, 13:00h
  • Wann gibt es im "öffentlich-rechtlichen" Fernsehen der BRD auch nur eine einzige "Homo-Serie"??
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#9 Ferrante
  • 23.01.2014, 23:14h
  • "Wenn es nicht Dein Geschmack ist, ist das okay, aber dann verallgemeinere bitte nicht Deine Meinung."

    Ach so, aber du darfst das? Special rules for special people
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#10 RobinAnonym
  • 24.01.2014, 09:43h
  • @Ferrante:
    Ich habe nicht meinen Geschmack anderen aufgezwängt, sondern nur darauf hingewiesen, dass Vicious super Kritiken hat und aufgrund des großen Erfolgs beim Publikum in eine zweite Staffel geht, während Looking bisher eher enttäuscht hat. Nicht bei mir, sondern bei Publikum und Kritik. Ich habe ja sogar gehofft, dass Looking noch besser wird.

    Und ich habe auch gesagt, dass alle Geschmäcker verschieden sind und es auch okay ist, wenn man das eine oder andere nicht mag.
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