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Gay Propaganda in München und Kiew

  • 03. Februar 2014, noch kein Kommentar

Gay Propaganda in München und Kiew: Auch Lolek und Bolek gehören zu den zehn Comic-Figuren, die die Münchner Künstlerin Naomi Lawrence für ihre Ausstellung "Gay Propaganda - Wie schwul ist Batman?" in einen queeren Kontext gesetzt hat. Die Schau ist seit Montag parallel in München und Kiew zu sehen.

Mit viel Humor, kritischen Worten und in überraschenden Szenen hinterfragt Lawrence die vermeintlich heterosexuelle Orientierung international bekannter Comic-Helden. Denn selbstverständlich liebt Batman Frauen - oder etwa nicht? Und ist Wickie, der schlaue Häuptlingssohn, nicht doch ein Mädchen? . "Zu jedem Motiv gibt es erstaunliche Geschichten", sagt die Künstlerin. "A-Hörnchen und B-Hörnchen zum Beispiel waren in Deutschland Frau und Mann, bis Disney das kinderlose Paar zu Brüdern erklärte. Das zeigt, wie willkürlich und eng unsere Rollenzuweisungen sind, die uns prägen und wie spannend es sein kann, die Perspektive zu wechseln, um uns von ihnen frei zu machen."

Das Münchner Schwulenzentrum Sub stellt die Bilder bis 26. Februar in seinen Räumen in der Müllerstraße 14 aus. In Kiew hängen die Zeichnungen in einer Galerie, geschützt von Sicherheitsleuten. "Es war nicht leicht, eine Galerie zu finden, die für das Thema offen war", sagt Stanislaw Mischtschenko, International Secretary des KyivPride, der das Projekt von Kiewer Seite aus betreut. Wiederholt wurden ähnliche Ausstellungen in der Vergangenheit gestürmt und zerstört.

Eröffnet wird "Gay Propaganda" offiziell am Valentinstag, den 14. Februar um 19.30 Uhr - an beiden Standorten zugleich. Via Skype soll das Programm jeweils in die andere Stadt übertragen werden. (cw)

Hier weitere Bilder aus der Ausstellung:






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