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Mundpropaganda mit Sido

Mundpropaganda mit Sido: Der Berliner Rapper lässt in einem Musikvideo zum neuen Titel "Liebe" auch zwei Jungs knutschen.

In der neuen Song sinniert der Musiker, der einst mit dem "Arschficksong" bekannt wurde, über die Liebe. Diese wird im Video sehr offen definiert: Zwischen alt und jung, zur schwangeren Frau oder am Traualtar, zum Bruder, Hund oder Fußballverein. Offen ist, ob man an einer Stelle zwei gute Freundinnen oder ein lesbisches Paar sieht, auch die Szene danach ist mehrdeutig. Nichts zu deuten gibt es aber an einer schwulen Kussszene.



Der Begriff "Liebe" wird im Song sehr häufig als leicht schrilles Sample eingespielt, was entweder schnell nervt oder gut ins Gehör geht. Den ein oder anderen Diss von Kollegen wird Sido dafür wie auch für den schwulen Kuss bekommen; schön, dass er sich dem stellt.


-w-

#1 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 07.03.2014, 19:22h
  • Dafür sollte jetzt mindestens die Kompassnadel vom Schwulen Netzwerk NRW an Sido verliehen werden - heldenhaft!
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#2 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 07.03.2014, 19:35h
  • Muss anfügen: Melodie erinnert stark an Bilder im Kopf, mag aber den Sound, wäre eindeutig ne bessere Hymne als das Eurotrash-Nümmerchen für diese Schwulenspießerbewegung Enough is Enough gewesen.
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#3 m123Anonym
  • 08.03.2014, 02:09h
  • Naja, wer in dem Video auch Liebe zu Hunden und Gegenständen darstellt, sollte besser nicht in den Himmel gelobt werden, wenn er dazwischen auch ein gleichgeschlechtliches Paar darstellt. Wenn es jetzt nur verschieden- und gleichgeschlechtliche Paare gewesen wären, dann wäre es ok gewesen. So aber bleibt ein schaler Nachgeschmack.
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#4 dem RollbackAnonym
  • 08.03.2014, 15:25h
  • Tja, mehr als die Illusion von "trauter Zweisamkeit", Ehe und Familie als vermeintlich höchstem Hort des Glücks und die Aufforderung zum Rückzug auf eben diese hat diese Gesellschaft in der Dauerkrise der breiten Masse der Menschen nicht zu bieten. Wobei das Brautpaar Mann-Frau und die biologische Fortpflanzung "natürlich" die absolute Krönung von allem darstellen. Dass das Ganze dann mit ein bisschen Pseudo-Toleranz garniert wird, macht diese Verhältnisse auch nicht besser.
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