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Neue Ideen für Barilla

Neue Ideen für Barilla: Die "New York Times" hat in einer Grafikserie den Boykott der Nudelmarke "Barilla" überraschend für beendet erklärt - und gleichzeitig dem Unternehmen neue Produktideen unterbreitet.

In seinem Onlinebeitrag Planet Pasta unternimmt Haus-Illustrator Nicholas Blechman einen "Feldtrip zum weltgrößten Nudelhersteller" - und erinnert dabei auch an die homophoben Äußerungen des Konzernchefs vom September 2013. In einem Interview hatte Guido Barilla damals u.a. erklärt, dass seine Firma die "heilige Familie" unterstütze, und Lesben und Schwule aufgefordert, eine andere Pasta zu essen, wenn ihnen die Werte des Unternehmens missfallen (queer.de berichtete). Weltweit wurde daraufhin zum Boykott von Barilla-Produkten aufgerufen (queer.de berichtete).

Da sich der Konzernchef entschuldigt habe, sei der Boykott "beendet", schrieb Blechman nun in "Planet Pasta", machte auf der nächsten Seite aber zumindest einige "Wiedergutmachungsvorschläge": Barilla sollte doch die neuen Produkte "Transgender-Tortellini", "Bisexual Bucatini" und "Lesbian Linguini" einführen - natürlich in Regenbogenfarben... (mize)


-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Koechli
#3 kaeisisAnonym
  • 18.03.2014, 19:32h
  • "Barilla sollte doch die neuen Produkte "Transgender-Tortellini", "Bisexual Bucatini" und "Lesbian Linguini" einführen"

    Keine schwulen Nudeln?
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#4 SmileyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 19:49h
  • Keine schwulen Nudeln.

    Die Packungen statt aus Pappe aus rosa Plüsch, das wäre zu teuer in der Produktion.

    Tröste Dich, hier immerhin haben wir ein schwules Spätzle. Glücklicherweise nicht von Barilla.
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#5 FinnAnonym
  • 18.03.2014, 20:16h
  • Ob ein Boykott beendet ist oder nicht, entscheidet nicht die New York Times, sondern jeder einzelne, der die Firma boykottiert.

    Und wenn die wirklich ein Ende wollen, ist es in deren Hand, sich nicht nur halbherzig zu entschuldigen, sondern wirklich etwas zu ändern.

    Man könnte z.B. die damals abgelehnten GLBTI-Werbemotive einführen und als Wiedergutmachung eine deutliche Summe an Organisationen spenden, die füpr die Eheöffnung kämpfen. Danach könnte man vielleicht mal über ein Ende nachdenken.
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#6 seb1983
  • 18.03.2014, 21:08h
  • @Finn

    Bleib lieber beim Boykott und kauf Volkornnudeln, sind gesünder und billiger.
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#7 RobinAnonym
  • 18.03.2014, 21:42h
  • @Finn:

    Volle Zustimmung!

    Wenn Barilla ein Ende des Boyotts will, liegt das in deren Hand. Dann dürfen die nicht nur labern, sondern müssen erstens mal ihre Firmenpolitik ändern. Und dann als Zeichen des guten Willens eine erhebliche Spende für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben.

    Das wäre etwas, wo man dann nochmal nachdenken könnte. Aber auch dann würde immer noch jeder für sich selbst entscheiden. Aber ohne das, braucht man gar nicht erst nachzudenken...
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#8 Pasta-FanAnonym
  • 19.03.2014, 10:11h
  • @seb1983:

    Und selbst wenn man Nudeln von italienischen Firmen kaufen will, gibt es ja auch homofreundliche Alternativen:
    Buitoni oder Bertolli.

    Die sind nicht nur homofreundlicher als Barilla, sondern schmecken noch dazu besser. Die Pasta von Barilla war eh schon immer die schlechteste.
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#9 Anti Homo Law 14Anonym
  • 19.03.2014, 11:30h
  • @kaesis: Tja, Schwule werden überall unsichtbar gemacht und machen sich vor allem selbst unsichtbar. Hetero-"Optionen" sind das absolute Muss! Ob bei der Klemmschwester, die in der Nähe von Frauen peinlich jede Andeutung von Schwulsein vermeidet, beim schwulen Paar, das im öffentlichen Raum jede Umarmung, jeden Kuss, jede auch nur minimale Berührung unterlässt usw. usw. Es scheint, dass gerade die Jüngeren es unglaublich cool finden, sich ihre Sexualität verordnen zu lassen.
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#10 Pasta-FanAnonym
  • 19.03.2014, 12:31h
  • @Anti Homo Law 14:

    Also Buitoni und Bertolli machen nichts unsichtbar... Die werben sogar explizit mit schwulen und lesbischen Paaren und Motiven...
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