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Hessen gegen Diskriminierung

Bild: Staatskanzlei Hessen/bk

Hessen gegen Diskriminierung: Als zweites CDU-geführtes Bundesland ist Hessen der "Koalition gegen Diskriminierung" beigetreten. Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Absichtserklärung gemeinsam mit Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, am Montag in Wiesbaden unterzeichnet.

"Durch unseren Beitritt setzen wir ein deutliches Zeichen für Diskriminierungsschutz, Chancengleichheit, Toleranz und Vielfalt", sagte der Chef der schwarz-grünen Landesregierung. Ebenfalls anwesend waren der hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner (CDU), sowie der Staatssekretär und Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Jo Dreiseitel (Grüne).

Das LGBT-Netzwerk QueerNet Hessen begrüßte den Beitritt zur Koalition gegen Diskriminierung. "Wir stehen bereit, um die Politik der Vielfalt und Antidiskriminierung der hessischen Landesregierung zu unterstützen und weiter voranzutreiben", erklärten die QueerNet-Sprecher Björn Beck und Ioannis Karathanasis. "Als nächstes muss die hessische Antidiskriminierungsstelle ihre Arbeit aufnehmen und sich um die sehr konkreten Anliegen und Probleme der Menschen in unserem Land kümmern, die nicht dem gesellschaftlichen Mainstream entsprechen und deshalb benachteiligt, oder sogar Opfer von Gewalt werden."

Die "Koalition gegen Diskriminierung" wurde 2011 von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ins Leben gerufen - Hessen ist das zehnte Bundesland, das ihr beigetreten ist. Noch nicht unterschrieben haben Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Unterzeichner verpflichten sich, unter anderem dem Thema Diskriminierung mehr Aufmerksamkeit zu widmen, Beratungsmöglichkeiten vor Ort zu verbessern und den Schutz vor Diskriminierung sowie die Bekämpfung von Benachteiligungen auf allen Ebenen als politische Aufgabe zu verankern. (cw)


-w-

#1 GutGutAnonym
  • 01.04.2014, 04:36h
  • Ich freue mich für die Leute in Hessen und wundere mich über unsere rotgrüne Regierung in NRW - die "tolle" Hannelore Kraft, deren Umfallerei wir die GroKo mitverdanken, scheint also auch auf Landesebene auf die Bremse zu treten.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 WirZwei
#4 bessergehtsnichtAnonym
#5 ZeitfensterAnonym
  • 01.04.2014, 16:05h
  • Wenn Bouffier sich als homofreundlich verkauft, dann kann es sich nur um einen Aprilscherz handeln!
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#6 Julek89
  • 01.04.2014, 20:06h
  • Entweder wird in Deutschland an unseren "Rechten" herumgedoktort, debattiert, abgewartet, gestritten oder irgendwelchen Koalitionen, Gruppen und Organisationen beigetreten... Ich kann diese Sachen nicht mehr hören, bzw. lesen. Meine Fresse ganz ehrlich... ÖFFNET DIE EHE!!! Danach kann man sich voll und ganz auf Themen, wie Diskriminierung konzentrieren...
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#7 FinnAnonym
  • 02.04.2014, 10:55h
  • Das ist dem grünen Koalitionspartner zu verdanken.

    Da sieht man wieder mal, dass man auch die CDU zu Homorechten zwingen kann. Man muss es nur wollen und wie die SPD gleich als erstes opfern...
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#8 SebiAnonym
  • 02.04.2014, 11:07h
  • Sind die Grünen mit im Boot, funktioniert auf einmal auch bei der CDU (noch dazu bei einem sehr konservativen Landesverband) das, was laut SPD und FDP angeblich mit der CDU nicht machbar ist.

    Es klappt also, wenn man wirklich drauf besteht und es wirklich will. Nur dass SPD und FDP es halt nicht wirklich wollen, sondern nur gerne mit leeren Versprechen unsere Stimmen kassieren.
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#9 CDU-HelfernAnonym
  • 02.04.2014, 12:20h
  • "Evangelische Homo-Heiler dürfen weiterhin ein Freiwilliges Soziales Jahr anbieten, sofern sie den Freiwilligen nicht direkt ihre homsosexuellenfeindlichen Thesen vermitteln.
    ...
    Das Familienministerium sieht in dieser homofeindlichen Haltung des Instituts keinen Grund, die Trägerschaft der OJC für das Soziale Jahr grundsätzlich in Frage zu stellen."

    (queer.de vom 22.10.2013)
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#10 CDU-HelfernAnonym