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Gay Propaganda

Gay Propaganda: "Ich habe mir meine Homosexualität nicht ausgesucht, sie wurde mir geschenkt" - mit diesem Spruch wirbt eine neue Foto-Aktion auf Facebook für mehr queere Sichtbarkeit.

Die Kampagne Gay Propaganda hat sich der Grafiker, Mediengestalter und queer.de-User Dirk Killing aka probondage (Foto oben) einfallen lassen. "Es reicht nämlich", erklärte er gegenüber queer.de seine Motivation. "Ständig werden Schwulen und Lesben als bedauernswerte fehlgeleitete Sklaven ihrer Sexualität darstellt. Dabei führen wir ein fröhliches und vielleicht ein wenig moralisch freieres Leben als unsere liebe heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft." Er mache bewusst "Gay Propaganda"" - für ihn eine "eine lebensbejahende und selbstbestimmte Art, seine Homosexualität zu leben".

Wer bei der Aktion mitmachen will, schickt Dirk über Facebook einfach ein qualitativ hochwertiges Foto in Farbe, auf dem der Oberkörper zu sehen sein muss. Als Hintergründe kann man zwischen der Pride Rainbow Flag (schwul oder lesbisch), der Leather Pride Flag, der Bear Pride Flag oder der Bi Pride Flag wählen. Dirk bearbeitet das Bild in seiner Freizeit und schickt es dann vor Veröffentlichung zur Freigabe zurück.

Hier einige Beispiele, wie die Fotos am Ende aussehen:








-w-

#1 m123Anonym
  • 04.04.2014, 15:27h
  • Naja, ich würde jetzt Homosexualität nicht als Geschenk bezeichnen, weil man Geschenke ja mit etwas Positivem verbindet und Homosexualität ansich weder etwas Positives noch etwas Negatives ist. Es ist einfach so wie es ist. Ohne den Zusatz "sie wurde mir geschenkt" und ohne die Klischees Leder, Uniform, Transe, etc. wäre die Kampagne viel wirkungsvoller.
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#2 probondageProfil
  • 04.04.2014, 16:14hDortmund
  • Grins, ja, und dein Foto mit dem Ausspruch: "Beatrix von Storch ist the sexiest woman alive." schafft es denn in die Hall of Fame der Satire. Los, schick was rüber, ich mach dir das fertig.

    BTW: Danke queer.de für die Unterstützung - Uns kriegt nie wieder jemand unsichtbar, auch kein profilloser m123 :)
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#3 SmileyEhemaliges Profil
  • 04.04.2014, 16:21h
  • Wenn wir selbst unsere Homosexualität nicht als etwas gutes lebens- und liebenswertes darstellen, wer denn sonst? Die Kubys und Pirinccis? Die erklären uns für schlecht, böse, minderwertig und abartig. Dem setzt hier ein kluger Kopf eine eindeutige Botschaft entgegen. "Danke" würde da besser passen, m123.
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#4 RobbyEhemaliges Profil
#5 AlfiAnonym
  • 04.04.2014, 19:46h
  • An Kommentar 1 : Hinterfrage nicht ob andere das gut finden sondern frage dich ob du dich für lebens-und liebenswert hälst und deine Sexualität als Geschenk annimmst.. Andere sind nicht so wie du und du bist einzigartig
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#6 antos
#7 MiroAnonym
  • 04.04.2014, 20:37h
  • @#1, #2, #3
    Was soll denn immer dieser Gesinnungsterror, dass man als Schwuler gefälligst alles was irgendwelche anderen Schwulen irgendwo machen supertoll finden und unterstützen muss?

    Sorry, ich bevorzuge immer noch das selbstständige Urteilen.
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#8 BearBallsAnonym
#9 antos
  • 04.04.2014, 21:19h
  • @ #7: "Gesinnungsterror"? 'Terror'? Hast Du in deinem Leben je schon mal 'Terror' miterleben müssen? Hast Du überhaupt irgendeine konkretere Vorstellung davon, wovon Du eigentlich sprichst, wenn Du von 'Terror' sprichst? - Na, egal, stimmt's? Scheiß drauf. So wie dein Kommentar ja auch ins Alltäglich-Praktische übersetzt bedeutet: 'Ich scheiße auf Solidarität!'
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#10 MiroAnonym
  • 04.04.2014, 22:23h
  • Antos, auch mit wem man solidarisch ist, darf man bitte selbst entscheiden.

    Schwulsein macht uns nicht alle automatisch zu Gesinnungsgenossen.

    Ich verlange von niemandem, dass er nur wegen der Homosexualität solidarisch mit mir ist, genauso wenig bin ich solidarisch mit Leuten, die ich für Spinner oder Arschlöcher halte, nur weil sie schwul sind.
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