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Warschaus LGBT-Denkmal steht wieder

Warschaus LGBT-Denkmal steht wieder: Die polnische Hauptstadt hat ihr schwul-lesbisches Wahrzeichen zurück. Zum zehnten Jahrestag des EU-Beitritts wurde der am 1. Mai im vergangenen Jahr in Brand gesetzte Regenbogen wieder errichtet.

Der 26 Meter weite und bis zu neun Meter hohe Bogen mit künstlichen Blumen war ursprünglich als allgemeines Zeichen für Toleranz zur EU-Ratspräsidentschaft Polens im Jahr 2011 entstanden, galt seit dem Umzug von Brüssel auf den Erlöserplatz in Warschau allerdings auch als Zeichen für LGBT-Rechte.

Das Kunstwerk auf dem belebten Platz vor der katholischen Erlöserkirche war bereits mehrmals zerstört worden, als es im November des vergangenen Jahres von Nationalisten komplett abgefackelt wurde. Sie hatten sich am polnischen Unabhängigkeitstag Straßenschlachten mit der Polizei geliefert (queer.de berichtete).

Für die Wiedererrichtung stellte die Stadtverwaltung 110.000 Zloty (ca. 26.000 Euro) zur Verfügung. "Lassen Sie den Regenbogen zu einem Symbol des Widerstands gegen Vandalismus und Rowdytum werden", erklärte die Pressesprecherin der Stadtverwaltung Agnieszka Withers nach einem Bericht der Zeitung "Gazeta". (cw)


-w-

#1 MiroAnonym
  • 01.05.2014, 18:10h
  • Wären es echte Blumen, hätte es der Verband der polnischen Gärtnereien sponsorn können. Ich kann mir vorstellen, dass auch die Stadt Warschau eher klamm ist.
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#2 FOX-NewsAnonym
  • 01.05.2014, 19:42h
  • Super, dass die Stadt es wieder aufgebaut hat. Hoffentlich wird es nicht wieder zerstoert.
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#3 RobinAnonym
  • 02.05.2014, 09:33h
  • Richtig so!

    Wenn Nazis das zerstören, muss man das wieder neu aufbauen. Ansonsten hätten die Faschos gewonnen...
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