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Starker Homo-Protest in Russland

Starker Homo-Protest in Russland: An den Demonstrationen zum 1. Mai in Moskau und St. Petersburg nahmen auch LGBT mit ihren Anliegen teil.

Bereits seit einigen Jahren beteiligen sich Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender an den traditionellen Demonstrationen, da sie dafür keine Anmeldung benötigen (die ja bei den meisten Homo-Protesten verweigert wird) und durch den Verbund mit anderen Gruppen besser geschützt sind vor Behördenwillkür und Gegenprotesten.

In St. Petersburg kam der LGBT-Block gestern auf eine Rekordzahl von rund 300 Teilnehmern, hinter einem großen Plakat in Regenbogenfarben mit der Aufschrift "Liebe ist stärker als Hass".







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Anders als üblich wurden die LGBT-Teilnehmer auch von der Polizei geschützt; so wurde eine Frau, die einem Teilnehmer ein Plakat entreißen wollte, ebenso festgenommen wie einige weitere spontante Gegenprotestler.

In Moskau wollte die Polizei den LGBT-Aktivisten mehrerer Organisationen zunächst das Mitführen von Regenbogenflaggen verbieten, diese setzten sich allerdings durch und zeigten auch viele Plakate mit LGBT-Themen.



"LGBT der Krim, willkommen zuhause", hatte eine Aktivistin ironisch auf ein Bild geschrieben - mit Zeichnungen der üblichen Gewalt durch Staat und Gegenaktivisten bei Homo-Protesten:



Wie zum Beweis kam es zu mehreren Attacken auf die Teilnehmer: Einmal erging auf sie ein Regen von Pfefferspray, ein anderes Mal schlug ein orthodoxer Aktivist mehreren Teilnehmern ins Gesicht. Er wurde von der Polizei festgenommen. Auch mehrere LGBT-Aktivisten waren kurzzeitig auf einer Wache festgehalten worden.





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Auch in Murmansk beteiligten sich einige LGBT an der Demo zum 1. Mai, wie auch in vielen anderen Städten der Welt. Das folgende Foto stammt aus Istanbul. (nb)



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