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Vito Russo Award für George Takei

Vito Russo Award für George Takei: Für seinen Einsatz gegen Homophobie wurde Star-Trek-Ikone George Takei am Samstag in New York City mit dem "Vito Russo Award" geehrt.

Der Preis wird seit 1992 von der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) an prominente Schwule oder Lesben verliehen, die sich für die Gleichstellung von Homosexuellen engagieren - der 1990 gestorbene Filmemacher Vito Russo hatte die Organisation 1985 mitgegründet. Im vergangenen Jahr hatte der CNN-Moderator Anderson Cooper die Auszeichnung erhalten (queer.de berichtete). Zuvor waren unter anderem Sänger Ricky Martin, Schauspielerin Cynthia Nixon ("Sex and the City"), Modedesigner Tom Ford oder Dragqueen RuPaul mit dem Vito Russo Award ausgezeichnet worden.

"Wir haben einen langen Weg zurückgelegt von Stonewall bis zum Waldorf Astoria", sagte Takei in seiner Dankesrede in Anspielung auf den ehrwürdigen Ort der Preisverleihung, schränkte jedoch ein: "Solange LGBT entlassen werden können, nur weil sie sie selbst sind, ist unsere Arbeit noch nicht erledigt". Der 77-jährige Schauspieler versprach dem Publikum, sich weiterhin für eine gerechtere Welt einzusetzen. "Für alle Menschen", schob er überraschend hinterher, "insbesondere für junge Hetero-Paare, denn das sind diejenigen, die die schwul-lesbischen Babys von morgen machen werden".

George Takei hatte sich vor neun Jahren geoutet. Von 1966 bis 1969 spielte er den Steuermann Hikaru Sulu in der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise". In dieser Rolle trat er auch zwischen 1979 und 1991 in sechs "Star Trek"-Filmen auf, ebenso wie 1996 in einer Folge von "Raumschiff Voyager". Seiner unterhaltsamen Facebook-Seite, auf der er regelmäßig auch queere Themen postet, folgen fast sieben Millionen Menschen.

Hier ein Video von Takeis Dankesrede am Samstag im Waldorf Astoria:


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