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Kuchen gegen Homophobie

  • 14. Mai 2014, noch kein Kommentar
Bild: Maneo

Kuchen gegen Homophobie: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat am Dienstag im Roten Rathaus feierlich einen Regenbogenkuchen angeschnitten. Anlass ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai.

Die Kuchen-Aktion fand im Rahmen der Reihe "Kiss Kiss Berlin" statt, die das schwule Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo organisiert. Bis Samstag sollen insgesamt elf Kalorienbomben, die die von verschiedenen Berliner Unternehmen gestiftet wurden, als Zeichen für Toleranz und Akzeptanz öffentlich verspeist werden.

"Die Kiss-Kiss-Aktionen von Maneo tragen dazu bei, Berlins Charakter als offene, liberale und tolerante Metropole zu stärken, in der jede und jeder sich frei entfalten kann, auch und gerade in seiner sexuellen Identität", erklärte der Regierende Kuchenmeister zur IDAHOT-Kaffeetafel.

Den ersten Regenbogenkuchen hatte CDU-Staatssekretär Andreas Statzkowski bereits am Montag im Bärensaal (!) der Berliner Innenverwaltung angeschnitten:



Kurz nach Wowereit ließ es sich auch Reinhard Naumann, der schwule SPD-Bezirksbürgerneister von Charlottenburg-Wilmersdorf, nicht nehmen, im Hotel Waldorf-Astoria die bislang schickste Torte zusammen mit prominenten Süßmäulchen zu verputzen:



Am Mittwoch wiederum war das Kuchenanschneiden in Frauenhand: Erst griff Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) zum Kuchenmesser, dann die Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD):





Der Herr mit dem etwas schütteren Haar, der sich auf jedes Foto zu drängeln scheint, ist übrigens Maneo-Leiter Bastian Finke. Er hat sich den politischen Kuchenanschneide-Wettbewerb ausgedacht.

Die Aktion "Kiss Kiss Berlin" endet am Samstag mit zwei schwul-lesbischen Knutschaktionen am Rathaus Neukölln (12 Uhr) sowie am Nollendorfplatz (14 Uhr). An beiden Orten sind natürlich ebenfalls Regenbogenkuchen dabei. Die allerletzte Torte soll bei der Abschlussparty ab 23 Uhr im SchwuZ verspeist werden.

Der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation endlich beschloss, Homosexualität aus dem Katalog der Krankheiten zu streichen. In zahlreichen deutschen Städten finden dazu Aktionen statt. (mize)


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