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1.000 Plakate gegen Homophobie

1.000 Plakate gegen Homophobie: Pünktlich zur WM startet das Berliner Bündnis gegen Homophobie am Dienstag eine stadtweite Plakatkampagne gegen Homophobie im Fußball.

"Für eine Fußballkultur - so tolerant wie Berlin", lautet die Headline der Sensibilisierungskampagne. Darunter der Slogan: "Wir möchten, dass Homosexualität im Fußball mindestens so normal wird wie in der Hauptstadt von Deutschland."

Entwickelt wurden die Plakate von der Werbeagentur Heldisch, die Mitglied des Bündnisses ist. "Wir arbeiten und leben in Berlin, wir lieben Berlin. Warum? Weil Berlin eine der offensten und deshalb auch kreativsten Städte der Welt ist", erklärte Heldisch-Geschäftsführer Jörn Kriebel. "In unserer Image-Kampagne für das Bündnis gegen Homophobie setzen wir diese Vorbildfunktion von Berlin ein, um an die Fußball-Fans zu appellieren: Werdet endlich so liberal und offen wie Berlin."

Weiterer Unterstützer ist die Wall AG, die über 1.000 Plakatflächen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stellt. Die Kampagne, getragen vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und dem Land Berlin, soll bis Mitte des Sommers laufen.

Im Bündnis gegen Homophobie haben sich knapp 80 Berliner Unternehmen und Organisationen aus Kultur, Sport und Gesellschaft zusammengeschlossen. (cw)


-w-

#1 CharlieAnonym
  • 09.06.2014, 16:41h
  • An und für sich eine begrüßenswerte Kampagne. Nur habe ich das Gefühl, dass die Toleranz Berlins bzw. eines Großteils der hier lebenden Menschen extrem überschätzt wird. Bis auf die wenigen 'schwulen Stadtteile' ist der Bewegungsfreiraum für schwule Männer im öffentlichen Raum noch immer recht eingeschränkt. Selbstverständliche Sichtbarkeit ist noch immer undenkbar. So liberal und offen wie es diese Kampagne vermittelt, ist Berlin leider nicht.
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